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Kreisklasse A - 2010/2011 - Staffel 1 [Forum für die 3. Männer]

 

25. Spieltag [07.05.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - Hertha 03 Zehlendorf III 6:0

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

Spieler des Spiels:

Schiedsrichter:

Spielbericht:

Gegner nutzte die letzte Chance ein Spiel zu schwänzen ...
Zehlendorf sagte mit einem Fax fristgerecht dieses Meisterschaftsspiel ab.
Wir sehen uns am 14.05.2011 auf dem Rosenhag zum Bezirks- Derby gegen Fortuna Biesdorf. Denkt bitte daran, dass die Mannschaft sich nach dem Spiel für eine halbe Stunde im Vereinsheim aufgrund der Saisonabschlussfeier zusammen findet.

Pokal Halbfinale [04.05.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - SSC Teutonia III 2:5 n.V. (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 1:1 Nake 1:2 1:3 1:4 2:4 Müller 2:5

Spieler des Spiels:

Die Mannschaft

Schiedsrichter:

Trotz zweier guter Linienrichter unterirdische Leistung vom Schiri

Spielbericht:

Pokalaus nach miserabler Chancenverwertung ...
Mittwochabend, 19.00 Uhr, viele Zuschauer und eine geile Mannschaft. Es waren eigentlich die richtigen Zutaten für einen Finaleinzug. Nachdem wir nun soweit gekommen waren und auch noch zu Hause die Chance hatten, in die nächste und letzte Runde ziehen zu können, machten wir uns voller Vorfreude warm. Wir wussten aber von Anfang an, dass es gegen Teutonia nicht einfach werden würde, da die Teutonen ebenfalls bis zum Halbfinale vorgedrungen sind. Unser Saisonziel, den Pokal an den Rosenhag zu holen, konnte an diesem Abend weiter ausgebaut werden.
Das Spiel begann unter der Leitung eines Schiedsrichtergespanns wie angenommen, sehr kampfbetont. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und tasteten sich in den ersten 10 Minuten gegenseitig ab. Die erste Torchance der Teutonen fand auch gleich den Weg in unser Tor. Ein langer Ball zum gegnerischen Angreifer, der den Ball mit dem Rücken zu Tor annahm, sich gekonnt um Kevin Cz. drehte und den Ball mit dem linken Schlappen ins Angel haute. Ein sehenswerter Treffer, der Mahlsdorf aber nicht aus dem Konzept brachte. Wir spielten weiter auf unseren ersten Treffer hin und erspielten uns viele Frei- und Eckstöße. Nach einem Freistoß aus halbrechter Position, landete der Ball auf Nakes Platte und senkte sich unter die Latte zum bis dato verdienten Ausgleichstreffer. Beide Mannschaften waren gleichauf und man konnte keineswegs erkennen, dass der SSC Teutonia eine Liga tiefer spielt. Außer einigen Chancen auf beiden Seiten, die aber durch die guten Torhüter entschärft wurden und den nicht immer sicher pfeifenden Schiedsrichter gab es in der ersten Hälfte nichts Bemerkenswertes mehr.
In der Kabine schwuren wir uns noch einmal ein und machten uns klar, dass uns nur noch ein Tor bis zum Pokalfinale fehlt. Die zweite Hälfte war weiterhin von einem kampf- und laufbetonten Spiel beider Mannschaften gekennzeichnet, wobei die Eintracht aufgrund des Chancenplus ganz klar in Führung gehen hätte müssen. Vor allem die Großchancen von Nake und Brosius in den Schlussminuten sind hier erwähnenswert. Hätten wir hier konzentrierter abgeschlossen, wäre das Kapitel sicher nicht beendet gewesen. Aber es kam, wie es kommen musste, und wir gingen mit 1:1 in die Verlängerung. Weiterhin ist zur zweiten Hälfte zu sagen, dass der Schiedsrichter mit steigender Spielzeit immer schlechter pfiff und die meisten Zuschauer (auf beiden Seiten) sich fragten, was der Schiri in bestimmten Situationen gesehen habe.
Für viele unserer Spieler war es die erste Verlängerung in ihrer Laufbahn, doch man merkte der Mannschaft die Nervosität nicht an. Taktisch bauten wir ein wenig um, setzten nun auf eine Dreier- Abwehrkette, um offensiver zu agieren. Nachdem wir gut in die Verlängerung kamen, hatte Kostow aus linker Position die Chance alles klar zu machen. Er stand aus spitzem Winkel frei vorm gegnerischen Torwart, der dessen Schuss aber ins Toraus abwehrte. Eine weitere Großchance, die wir nicht nutzten. Und wie es so im Fußball kommt: Wenn du die Dinger vorne nicht machst, bekommst du hinten welche rein. Nach einer eigenen Ecke, konterten die Teutonen uns aus und erzielten mit einem schönen Lupfer das 1:2. So ein Fehler darf uns einfach nicht passieren; entweder wir stoppen den Spieler mit einem taktischen Foul im Mittelfeld oder attackieren ihn so, dass er den Ball verliert. Doch wir bäumten uns wieder auf und hatten ja auch noch gute 20 Minuten Zeit. Doch wir wurden wieder des besseren belehrt: nach einem eigenen Einwurf am gegnerischen Sechzehner, erkämpften sich die Teutonen schnell den Ball und erzielten nach einem schönen, schnellen Konter das 1:3. Nun hatte unsere Motivation einen herben Rückschlag bekommen und wir machten hinten auf, um so das vielleicht Unmögliche doch noch zu schaffen und das Spiel hier drehen. Doch am heutigen Abend war der SSC Teutonia im Abwehrverhalten zu stark und wir fanden über die gesamte Spielzeit kein probates Mittel, gekonnt durch die Abwehr zu spielen. Nachdem der vierte Treffer der Teutonen durch einen krassen Abspielfehler von Gielow fiel und sich unser Kapitän von Angern durch ein taktisches Foul mit gelb-rot verabschiedete (wobei die erste gelbe Karte ein Witz war), war eigentlich allen klar, dass der Traum vom Einzug ins Pokalfinale geplatzt war. Kevin Müller erzielte zwischenzeitlich den 2:4 Anschlusstreffer, woraufhin Mahlsdorf aber wieder das 2:5 kassierte. Erwähnenswert ist eine weitere gelb-rote Karte durch Brosius, nachdem er einen Spieler auf Höhe der Mittellinie foulte.
Insgesamt kann man sagen, dass wir aufgrund unserer miserablen Chancenverwertung in der regulären, aber auch in der Nachspielzeit, uns selber den Finaleinzug kaputt gemacht haben. Man muss aber auch ganz klar erkennen, dass die Teutonen durch ihre Konter stets gefährlich waren und es uns in der entscheidenden Spielphase Spüren lassen haben. Trotz alledem war es ein faires Spiel auf beiden Seiten mit einer nicht akzeptablen Schiedsrichterleisten. Wir wünschen den SSC Teutonia für das Pokalfinale viel Glück und freuen uns auf ein weiteres Kräftemessen in der nächsten Saison. Vielen Dank auch an Heiko und Jockel, die uns tatkräftig unterstützten und ebenfalls an Dirk, der nach dem Spiel noch eine Tafel im Vereinsheim bereitstellen ließ.

24. Spieltag [01.05.2011]

SV Empor III - Eintracht Mahlsdorf III 5:1 (4:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 2:0 3:0 4:0 4:1 Wolf 5:1 (Elfmeter)

Spieler des Spiels:

Herr Niemand

Schiedsrichter:

Mal wieder ein Ersatzschiedsrichter. Danke Frank.

Spielbericht:

So sieht eine Revanche aber nicht aus ...

23. Spieltag [09.04.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - SF Neukölln/Rudow III 6:2 (2:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 Gielow (9.) 2:0 Mitch (22.) 2:1 (49.) 3:1 Quang (60.) 4:1 Müller (65.) 4:2 (71.) 5:2 Czech (81.) 6:2 Czech (87.)

Spieler des Spiels:

Heute hat sich jeder angeboten

Schiedsrichter:

Erste Halbzeit sehr gute souveräne Leistung. In der zweiten Halbzeit schwanden sein Kräfte, einige klare Regelverstöße auf beiden Seiten wurden zum Unverständnis nicht gepfiffen oder geahndet. Im Ganzen war das aber nicht spielentscheidend.

Spielbericht:

Spaß am Fussball ist die halbe Miete ...
Ein schöner sonniger Fussballtag erwartete uns, nur waren wir nicht sicher, ob die Sportfreunde überhaupt antreten. Diese helfen gerade ihrer 1. im Abstiegskampf aus. Aber sie kamen mit einer Notelf. Und ein Schiedsrichter war auch zugegen. So konnten wir mit neuem Spielbällen ausgestattet, danke dafür an den Verein, doch spielen. Im Endeffekt hatte das Spiel von vornherein den Charakter eines Freundschaftsspieles, da es ja für beide Teams um nichts mehr geht, außer vielleicht das Gesicht zu wahren.
Wir begannen das Spiel sehr engagiert. Wir hatten gleich zwei drei Ecken und eine davon köpfte Gielow nach Vorlage von Xaver völlig unbedrängt in die Mitte des Tores. Das gab natürlich Sicherheit und wir erspielten uns weitere Chancen. Ein Alleingang von Mitch durch die Abwehr, die durch einen von ihnen am Boden liegenden Spieler irritiert war, und einem Schuss unter die Latte aus 14 Metern resultierte das 2:0. In der 40. Minute vergab Kevin noch eine 100%ige. So gingen wir mit dem 2:0 in die Pause.
Die zweite Halbzeit begann mit einem kleinen Rückschlag. Das 2:1 entstand aus einer Unaufmerksamkeit auf der rechten Seite, beim finalen Pass auf den Torschützen stand dieser aber mehr als klar im Abseits. Wir ließen uns aber nicht davon iritieren und spielten weiter auf ein Tor. Quang nutzte einen Abpraller zum 3:1 und Müller einen schönen Fehlpass eines Gegners zum 4:1.
Die Chancen des Gegners endeten zumeist mit sehr klaren Abseitsstellungen oder wurden durch wenige Fehler von uns ermöglicht. Das 4:2 entstand nach einem Fehler vom Langen.
Aber egal, es ging weiter und Czech schoss noch das 5:2 und 6:2. Der Sieg war nie gefährdet. Trotzdem sollte es uns wiedermal zu denken geben. Der Gegner hat 3 oder 4 Chancen und macht 2 rein und wie brauchen eine Menge mehr Chancen.

22. Spieltag [09.04.2011]

Stern 1900 III - Eintracht Mahlsdorf III 0:5 (0:4)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 Gielow (35.) 0:2 Müller (40.) 0:3 Eigentor (45.) 0:4 Müller (46.) 0:5 Müller (50.)

Spieler des Spiels:

Jean

Schiedsrichter:

Da waren bis jetzt alle unseren Aushilfen besser. Eine klare Notbremse wurde nicht mit rot geahndet. Klare "nicht abseits"-Positionen wurden abgepfiffen.

Spielbericht:

Chancentot ...
Nach 2 blamablen Spielen hintereinander gegen LFC und dem BSV trafen wir uns heute beim Tabellenletzten, um ein wenig Selbstvertrauen und spielerische Eingespieltheit zu tanken. Heute hatten wir noch immer nicht unsere Stammelf zusammen, da beispielsweise Kevin Cz. aufgrund der beliebten Samstagsarbeit nicht konnte (obwohl er dem Coach zugesagt hatte, das riecht nach Geld für die Mannschaftskasse).
Trotzdem hatten wir heute vor, mit 3 Punkten nach Hause zu fahren und uns wieder in unser gefürchtetes Kurzpassspiel einzuspielen. Doch das erste Tor für uns fiel durch einen langen Pass von Xaver auf Marcel G., der sich nach vorne verirrte. Dieser schoss den Ball in Richtung Tor, traf ein gegnerisches Bein und so flog der Ball ins Tor. Davor hatten wir ungefähr 10 Torchancen, die den Weg ins Eckige aber nicht fanden. So war unsere Chancenverwertung am heutigen Tage wieder einmal unterirdisch. Dies sollte sich im gesamten Spiel auch nicht verbessern. In der ersten Halbzeit kam Stern einmal gefährlich vor unser Tor, nachdem wir einen Einwurf in der gegnerischen Hälfte nicht in unseren Reihen halten konnten. Das 2:0 war fast identisch zum Führungstreffer. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte landete beim Bomber- Müller, der sich diese Chance nicht entgehen ließ und den Ball einschob. Auch der dritte Treffer für uns, berechtigt durch die Überlegenheit in der Hälfte von Stern, fiel mit Hilfe eines Abwehrspielers von Stern 1900. Eine scharfe Hereingabe vom stark aufspielenden Jean, prallte am Fuß des gegnerischen Spielers ins eigene Tor ab. Das 4:0 fiel durch einen Pass von Xaver durch die Schnittstelle der Abwehr. Müller stand wieder frei vorm Tor und machte heute seinen zweiten Treffer. So gingen wir mit einer beruhigenden Führung in die Kabine, doch einige Spieler waren zu Recht nicht zufrieden mit dem Spiel, da wir locker das Doppelte an Tore schießen hätten können.
Die zweite Halbzeit brachte nichts Überraschendes mit sich. Mahlsdorf drückte weiter, erarbeitete sich etliche Chancen vorm gegnerischen Tor und versemmelte die Dinger aus knapp 3 Meter vorm Tor. Erwähnenswert wäre das Tor durch Müller zum 5:0 Endstand nach einer starken Einzelaktion von Xaver auf der rechten Seite und die etwas strittige Entscheidung des Schiedsrichters, nachdem er beim Foul an Robert keine rote Karte gab. Der gegnerische Spieler legte Robert frei vorm Tor als letzter Mann und bekam noch nicht einmal die gelbe Karte. Xaver schoss den Freistoß Millimeter am Tor vorbei. Auch ein schöner Distanzschuss von Gielow knallte an die Latte und wurde dann von Stern geklärt. Abschließend muss man noch die unterirdische Leistung des Schiedsrichters erwähnen, der nach allen Regeln, außer die des DFBs, gepfiffen hatte.
Insgesamt war es ein schöner Ausflug nach Steglitz mit einem Pflichtsieg für uns. Doch man kann noch nicht sagen, dass wir die spielerische Leichtigkeit vergangener Tage haben. Eine richtige Prüfung werden am nächsten Wochenende sicherlich die Sportfreunde aus Neukölln/Rudow werden. Dort können wir zeigen, wie wir momentan drauf sind und wie wir fürs Pokalhalbfinale gewappnet sind.

21. Spieltag [02.04.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - BSV III 1:6 (0:4)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 (8.) 0:2 (18.) 0:3 (36.) 0:4 (40.) 1:4 Gielow (56.) 1:5 (65.) 1:6 (85.)

Spieler des Spiels:

Schiedsrichter:

Wiedermal eine Aushilfe.

Spielbericht:

4 Standards ...
Nach dem Pokalspiel am Mittwoch dachten wir eigentlich sei die Sache vom 9:0 abgegessen. Doch manchmal steckt der Teufel drin, oder es fehlte einfach das Engagement, der unbedingte Einsatzwille, zumindest in der ersten Hälfte. Trotzdem war der Halbzeitstand viel zu hoch, schon allein weil das Chancenverhältnis gleich war. Nur machte der BSV aus 5 Chancen 4 Treffer, davon 2 Standards: eine Ecke und ein zumindest diskutierbarer Elfmeter nach einem krassen Abwehrfehler. Und wir, wir waren mal wieder unfähig vor dem Tor.
Die erste Hälfte der zweiten Halbzeit waren wir dann wesentlich besser, schon allein durch die Unterstüzung von Hempi, der auch die Flanke auf den Langen zum 1:4 schlug. Es war noch alles möglich. Kurz darauf hatten wir noch eine sehr gute Chance aus 4 m, die wir haben nicht verwerteten. Wir hatte noch einige Ecken und Chancen, aber das Glück vor dem Tor blieb uns verwehrt. Der Gegner hatte eigentlich nur noch drei Gelegenheiten, zwei davon waren Freistöße, und die fanden ihren Weg irgendwie ins Tor, keiner der beiden war unhaltbar. So muss man am Ende konstertieren, dumm gelaufen.

20. Spieltag [27.03.2011]

Lichterfelder FC III - Eintracht Mahlsdorf III 9:0 (5:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

Ist mir gerade zu mühseelig

Spieler des Spiels:

Der große Baum am Rande des Platzes

Schiedsrichter:

Wiedermal eine Aushilfe. Stand wie wir nur auf dem Platz rum und hat sich nicht bewegt. Deshalb ist seine Leistung eigentlich auch völlig unwichtig.

Spielbericht:

Aus der Reihe: Wie man sich hinrichten lässt ...

19. Spieltag [19.03.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - SC Staaken 3:1 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 (26.) 1:1 Tom (32.) 2:1 Max Dähne(65.) 3:1 Czech (75.)

Spieler des Spiels:

Max Dähne

Schiedsrichter:

Ließ das Spiel weitesgehend laufen, was bei einigen Aktionen des Guten zuviel war. Hätte souveräner agieren können, war aber nie spielentscheidend.

Spielbericht:

Gegner ärgern geglückt :-) ...
Heute trafen wir auf den Aufsteiger SC Staaken, den wir leider im Hinspiel aufgrund mangelnder Spieler unsererseits nicht antreffen konnten. So hatten wir keinerlei Erfahrungen mit dem Neuling in der Liga und konnten uns nur an der derzeitigen Tabellensituation der Staakener orientieren.
Wir hatten uns weiterhin vorgenommen, die Mannschaften im oberen Teil der Tabelle zu ärgern und jedem ein paar Punkte im Meisterschaftskampf zu rauben. Wir waren heute gut aufgestellt und hoch motiviert. Die Kabine war mit den Trikots und Hosen bestückt und wir kamen uns wie die „Großen“ vor. Und am heutigen Tag sollten wir auch die „Großen“ bleiben.
Das Spiel begann unter der Leitung eines angesetzten Schiris ungewohnt nervös. Wir hatten wohl ein bisschen Respekt vor der Tabellenposition der Staakener, doch mit der Zeit ordneten wir unser Spiel und kamen besser mit deren Spiel zu Recht. Wir ließen in den ersten Minuten sehr wenige Chancen der Staakener zu und spielten unser Flügelspiel wie gewohnt aus. Aber die schnellen Konterangriffe, die wir uns durch Ballverlust in der Vorwärtsbewegungen einhandelten, waren immer gefährlich und wir hatten Probleme diese abzuwehren. Und so fiel auch die 0:1 Führung für Staaken. Nach einem Rückpass vom linken Flügel der Staakener in den Rückraum (ca. 17 Meter) bescherte uns das Gegentor. Da Xaver sich als defensiver Mittelfeldspieler in die Abwehrreihe verschieben musste und Tom, der heute offensiv im Mittelfeld agierte, nicht nach hinten rückte, waren wir im Rückraum offen. Der gegnerische Spieler schoß den Ball mit Wucht in den Angel in die Torwartecke. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht verdient, da das Staakens zweite Chance im gesamten Spiel war und wir wesentlich öfter vorm gegnerischen Tor standen. Doch unsere geschlossene Mannschaftsleistung und unsere Motivationsfähigkeit führten uns zum wichtigen 1:1 Ausgleich noch vorm Pausentee (32. Minute). Wieder über außen spielten wir den Ball in den Strafraum zu Patty, dieser tankte sich durch und spielte den Ball zu Xaver. Dieser spitzelte den Ball zu Tom weiter, der den Ball gekonnt in die rechte Ecke schob.
In der Halbzeitpause legten wir fest, weiterhin eng an unseren Gegenspielern zu stehen und Druck aufzubauen. Wir sahen die Chance, heute als Sieger vom Platz zu gehen. So ging die zweite Halbzeit zweikampfstark und etwas brisant zu. Beide Mannschaften versuchten vermehrt mit Sprüchen und Beleidigungen sich einen Vorteil zu verschaffen. Das Spiel stand auf der Kippe, wobei wir ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen hatten. In der 60. Minute hatte Kevin M. die Chance, nach einem schön herausgespielten Angriff durch Max D., uns in Führung zu schießen, doch scheiterte an einem Bein vom gegnerischen Spieler. Nun war es aber soweit: nach einem Pass von Xaver zum nun zentral agierenden Max D., zog dieser aus gut 18 Metern ab und schlenzte den Ball ins lange Eck zur 2:1 Führung (65. Minute). Mittlerweile waren Kevin Cz., der nach seiner zweiwöchigen Verletzungspause wieder gut ins Spiel fand, und Max Duge eingewechselt worden. Da Staaken nun auf machte und vermehrt offensiv agierte, wobei Tom B. uns wieder vor einem möglichen Ausgleich bewahrte, ergaben sich für unsere Stürmer vermehrt Chancen, den Sack endgültig zu zumachen. Hierbei sind die Chancen von Max Duge und Robert, der auch eingewechselt wurde, zu erwähnen. Kurz vor Schluss krönte Kevin Cz. Seine gute Leistung nach seiner Einwechslung mit einem Tor aus halblinker Position (75 Minute). So stand es nun 3:1 für uns und wir verwalteten dieses Ergebnis bis zum Schlußpfiff.
Man kann wieder einmal sagen, dass eine geschlossene Mannschaftsleistung und hohe Kampf- und Laufbereitschaft dazu geführt hat, dass wir wieder eine Mannschaft von oben geschlagen haben. Spielerisch müssen wir uns vor keiner Mannschaft dieser Saison verstecken. Jetzt ist es weiterhin wichtig, Selbstvertrauen zu sammeln für die nächsten Spiele gegen Lichterfelde und dem BSV, bei dem wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen haben.
Bleibt festzuhalten, wer so arrogant zu uns kommt: Die Punkte holen wir uns locker bei Mahlsdorf, der vergißt, gegen wen er eigentlich antritt, den Rückrundenzweiten.

18. Spieltag [13.03.2011]

Hertha BSC IV - Eintracht Mahlsdorf III 2:4 (2:3)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 (7.) 1:1 Dähne (40.) 2:1 (43.) 2:2 Dähne (45.) 2:3 Patty (46.) 2:4 Patty (85.)

Spieler des Spiels:

Die Mannschaft

Schiedsrichter:

Der Sportkamerad, der für einen wieder einmal nicht erschienen Schiedsrichter einspringen musste, leitete das Spiel gut. Sehr faires und ruhiges Spiel. [Ersatzschiedsrichter]

Spielbericht:

Einer für alle, alle für einen ...
Nach der Heimniederlage am letzten Spieltag gegen Schöneberg, bei der wir die spielerischen Voraussetzungen hatten, das Spiel zu gewinnen, stand beim heutigen Ausflug zur Hertha ans Nordufer nur eine Notelf zur Verfügung. Dirk im Tor, Messow als Auswechsler, Max und der Lange angeschlagen, Nico mit Fieber und unser Jungspunt Jockel, der schon sein drittes Spiel innerhalb von drei Tagen absolvierte, Respekt und Dankbarkeit ist da zu wenig. Wir fuhren also mit der Einstellung hin: wir lassen uns nicht abschlachten.
Dementsprechend stimmte auch von Beginn an der Einsatz der Mannschaft. In den ersten fünf Minuten hatten wir sogar drei gute Gelegenheiten, wovon aber keine den Weg ins Tor fand. Wie so oft in der Saison fiel das Tor nach einem vermeidbaren Fehler; wir verspielten schon in der eigenen Abwehr in der Vorwärtsbewegung leichtfertig den Ball. Dieser landete direkt vor den Füßen des Gegners. Ein direkter Pass genügte und schon stand der Hertha-Spieler allein vor Dirk und versenkte den Ball im linken unteren Toreck.
Wir brauchten etwas, um uns von dem Schock zu erholen, ließen aber nur wenige Chancen des Gegeners zu und versuchten selbst einfach Fussball zu spielen. Wir erspielten uns immer mehr Feldvorteile und mussten aber bis fast zur Halbzeit warten, um dies auch in ein Tor umzumünzen. Nach einem gut geführten Flügelspiel über die linke Seite kamen wir bis zur Grundlinie. Patty spielte von dort den Ball auf Max, der diesen mit seinem Ballgefühl sicher aus 5 Metern im rechten Toreck plazierte. Die Freude über diesen Ausgleich war natürlich groß und so kurz vor der Halbzeit auch immens wichtig für die Moral. Doch schon 2 Minuten später kassierten wir den Ausgleich nach einem lang und hoch geschlagenen Ball der Hertha, den der Lange unterschätze. Der gegnerische Stürmer überlupfte den herauslaufenden Dirk ohne Mühe.
Wer jetzt dachte die Halbzeit sei gelaufen, der irrte sich mächtig. Wir hatten heute eh nichts zu verlieren, ließen die Köpfe nicht hängen und spielten einfach weiter Fussball. Nach einem Seitenwechsel von Sven auf Horländer folgte eine gute Flanke in den Straufraum, die Max mit seinem linken Fuß und seiner sehr guten Technik verwerten konnte. Wir waren natürlich heil froh über diesen schnellen Ausgleichstreffer und konnten eine Minute später noch einmal jubeln, als nach einem Konter über Xaver Patty das 2:3 markierte.
Mit dem Gefühl, dass alles besser lief, als wir es uns erhofften, gingen wir gelassen in die Kabine. Wir wollten weiter engagiert spielen.
Die beiden Tore von uns kurz vor der Halbzeit, lähmte den Vorwärtsdrang von Hertha, und wir diktierten die ersten 25 Minuten der zweiten Halbzeit das Spiel nach Belieben und trafen dreimal das Aluminium. Dann mussten wir Nico in der 70. Minute auswechseln und Messow kam für ihn auf den Platz, der den linken Verteidiger markierte. Hertha kam durch diese Schwächung noch zu wenigen aussichtsreichen Situationen in der Schlussphase, die sie aber leichtfertig und überhasstet abschlossen.
Einer dieser Angriffe endete mit einem sehr ungenauen Pass der Hertha im Halbfeld, der vor Messows Füßen landete, der den Ball sicher Richtung gegenerisches Tor rausschlug. Doch der Ball landete nachdem zwei Gegenspieler am Ball vorbeisprangen bei Patty. Der lief dann allein auf den Torhüter zu und konnte den Ball per Lupfer im Tor zum 2:4 (85. Minute) unterbringen. Die ganze Mannschaft rannte zum Torschützen, um sich zu feiern. Endlich die Mannschaftsleistung, die wir eine Woche zuvor vermissen ließen.
Obwohl Hertha noch nach vorne zu spielen versuchte, war der Sieg nach dem Tor nicht mehr gefährdet. Der Schlusspfiff war trotzdem erlösend. Wir hatten wider unseren Erwartungen gesiegt. Wir waren effektiv bei den großen Chancen und stark als Team. Wir wollen weiter Erfahrung sammeln, um in der nächsten Saison so richtig anzugreifen. Ein Ärgernis für die Mannschaften oben zu bleiben, ist natürlich Ehrensache.

17. Spieltag [05.03.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - 1. FC Schöneberg III 1:3 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 (15.) 1:1 Gielow (41.) 1:2 (57.) 1:3 (87.)

Spieler des Spiels:

Hempi

Schiedsrichter:

Pfiff unauffällig und souverän. Gute Leistung. Sehr faires und ruhiges Spiel. [Ersatzschiedsrichter]

Spielbericht:

Serie gerissen ...
Nach dem Auswärtssieg am vergangenen Mittwoch, trafen wir heute am Rosenhag auf den 1. FC Schöneberg. Das Hinspiel gewannen wir 3:1 und hatten dasselbe heute vor. Leider ohne Unterstützung durch unseren Trainer Dirk. Doch Messow und Xaver kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf am heutigen Spieltag. Wir hatten genug Männer zusammen. Paddy spielte heute für Tom im Tor, da dieser in der Zweiten am nächsten Tag ran musste. Unsere Abwehr veränderten wir nicht und das Mittelfeld änderte sich nur auf den Außenpositionen. Quang begann links und rechts Max. Hinter unserer Spitze Müller agierte heute Branne von Anfang an. Man kann sagen, wir waren gut aufgestellt für dieses Spiel. Da kein Schiedsrichter angesetzt war, warum auch immer, waren wir froh, dass Rick Martin das Spiel leitete, danke nochmal dafür.
Wir merkten schon nach dem Anpfiff, dass Schöneberg sich auf unsere Spielweise eingestellt hatte, und wir praktisch keine Mittel hatten, durch die gut organisierte Abwehrkette durchzukommen. Unsere Chancen ergaben sich meist nur aus ruhenden Bällen. Schöneberg stand gut in der eigenen Hälfte und konterte stark oder agierte mit langen Bällen, die unsere Abwehr nicht immer abfangen konnte. So gelang es Schöneberg, ein Übergewicht an Chancen zu kreieren. Und so kam es zur 0:1 Führung für Schöneberg (15. Minute): Ein Freistoß konnte von uns nicht geklärt werden, der Ball sprang im Strafraum hin und her wie ein Tischtennisball und landete letztendlich nach drei nicht erfolgreichen Torschüssen vor den Füßen eines Schönebergers, der den Ball dann versenkte. Wir fanden bis dahin nicht richtig ins Spiel, waren zu weit von unseren Männern weg, vor allem in der Defensivbewegung waren einige Mängel zu entdecken.
Die letzten 10 Minuten der ersten Hälfte hatten wir besser unter Kontrolle und zogen unser sicheres Kombinationsspiel wieder auf. Wir erspielten uns mehr Chancen und so gelang es Gielow nach einem Freistoß von Branne, den Ball mit den Kronjuwelen hinter die Linie zu drücken (41. Minute). Kurz darauf war die erste Hälfte vorbei. Wir sprachen in der Kabine unsere Schwächen offen an, und beschlossen, wie in der zweiten Hälfte vom Hinspiel zu agieren: Jeder für Jeden, wie unser Kreisspruch. In der ersten Hälfte waren einige Sportskameraden wieder mehr damit beschäftigt sich und die Mannschaft durch sinnlose Sprüche und Meckerei mit dem Schiedsrichter zu schwächen.
Wir spielten nun konzentrierter, und es war klar, wer jetzt das zweite Tor schießt, gewinnt die Partie. Wir konnten uns aber weiterhin keine echte Torchance herausspielen, das einzige waren Schüsse aus 30 Metern, die das Tor um die Hälfte verfehlten. Schöneberg setzte weiterhin auf schnelle Konter mit langen Bällen. Und wir standen oft zu blank. Nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte der Schöneberger und einer verdächtigten Abseitsposition, gelang es dem Langen humpelnd leider nicht mehr den Ball zu erreichen. Paddy zögerte ein bisschen mit dem Herauslafuen und der gegnerische Angreifer lupfte den Ball über Paddy ins Tor (57.) Schade, dass wir uns das gesamte Spiel auf diese Spielweise nicht einstellen konnten und durch die langen Bälle immer wieder in Gefahr gerieten. Nun öffneten wir noch weiter und spielten mit Druck nach vorn auf den Ausgleich. Doch richtige Torchancen konnten wir auch jetzt nicht herausspielen. Nach einem Einwurf der Schöneberger auf unserer rechten Seite, wurden wir wieder einmal überworfen und rannten den gegnerischen Angreifer hinterher. Dieser setzte sich bis zum Strafraum durch ohne wirklich von uns gestört zu werden und versenkte den Ball dann in der Torwartecke zum 1:3 Endstand (87. Minute).
Wirklich schade, dass wir heute nicht an die Leistung vom Mittwochabend anknüpfen konnten. Betrachtet man beide Spiele, war der Sieg von Schöneberg absolut in Ordnung, schon allein der größeren Chancen wegen. Insgesamt fehlte es unserer Mannschaft an Geilheit, den sechsten Sieg in Folge einfahren zu wollen, aber auch an Disziplin, die in diesem Spiel an vergangene Zeiten erinnerte.
Respekt an die Leistung der Schöneberger, die sich vom Hinspiel erholt hatten und kampf- und laufstark gegen uns agierten.

Hier der Spielbericht der gegnerischen Mannschaft >>

16. Spieltag [03.03.2011]

1. FC Schöneberg III - Eintracht Mahlsdorf III 1:3 (0:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 Müller (4.) 0:2 Nake (66.) 1:2 (81.) 1:3 Nake (86.)

Spieler des Spiels:

Tom

Schiedsrichter:

Pfiff unauffällig und souverän. Gute Leistung. Sehr faires und ruhiges Spiel.

Spielbericht:

5ter Sieg in Folge ...
Wiedermal ein Spiel am Mittwoch abend, Anstoß 19.30 Uhr. Diesmal bei Schöneberg, das Hinrundenspiel war ausgefallen. So sehen wir uns in der gleichen Woche zweimal. Wir wollen natürlich beide gewinnen, schon allein, um die Mannschaften an der Tabellenspitze ein bisschen zu ärgern. Glücklicherweise konnten wir wieder drei unserer Senioren zu einer Trainingseinheit überreden, sonst hätten wir keine Mannschaft zusammenbekommen. Und deren Erfahrung tut uns immer gut. Danke Jungs, wir können euch nicht genug danken.
Unsere Abwehr war zum Glück vollzählig, da diese der Grundpfeiler der Erfolge der letzten Wochen ist. "Sicher stehen" war auch wieder die Grundausrichtung, mit der wir ins Spiel gingen. Wie schon gegen Kladow gelang uns ein sehr frühes Tor nach 4 Minuten. Nach wenigen Ballberührungen gelangte der Ball auf der rechten Seite zum Langen, der lief bis fast zur Grundlinie und schlug eine Flanke, die genau auf Müller kam, der den Ball per Kopf im Angel versenkte. Das war eigentlich die einzig erwähnenswerte Szene, bis auf ein paar Torschüsschen, in der ersten Halbzeit von uns, da wir den Ball immer viel zu schnell in der Vorwärtsbewegung abgaben. Schöneberg operierte nur mit langen Bällen, trotzdem ergaben sich daraus zwei sehr gute Chancen, die Tom im Tor aber immer zu verhindern wußte.
In der Pause wurde es dann auch etwas laut zwischen den Spielern. Wir mussten einfach besser nach vorne spielen und das gelang uns auch in der zweiten Hälfte mehr und mehr. Aus dem Mittelgefeldgeplänkel der ersten 45 Minuten, entwickelte sich dann ein munteres Fussballspiel, in dem wir mehr Spielanteile hatten, mit der Zeit sogar spielerisch überlegen waren. Der Ball lief dann auch mal über ein paar mehr Stationen. Da wir aber immer noch doofe Fehler machen, wir sind halt manchmal noch schlampig, kam Schöneberg zu einigen wirklich guten Chancen und wir hatten hier wirklich viel Glück bzw. einen sehr guten Torhüter. Was Tom alles hielt war schon großes Kino. Beim Verhältnis der großen Chancen hatten wir trotzdem leichtes Übergewicht. Beim schönen Solo von Nico über die Hälfte des Platzes fehlte nur noch das Tor. Das fiel dann aber in der 66. Minute nach einem Konter über Nico und Xaver, der aus dem Halbfeld einen gewagten Querpass auf Heiko spielte. Doch dieser spritzte in den freien Raum und ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Ball am Torwart vorbei zum 2:0 über die Linie.
Nach einer letzten sehr großen Chance von Schöneberg schien das Spiel gelaufen, wir speilten sehr kontrolliert und hielten den Ball lange in den eigenen Reihen. Doch ein zaghafter Einwurf vom Langen in der eigenen Hälfte gelangte nicht zu Hempi und der Gegner schnappte sich den Ball und hielt aus 30 Metern einfach drauf. Der Ball ging über Tom hinweg unter die Latte, der etwas zu weit draußen stand, zum 1:2 ins Tor (81.).
Wir ließen uns davon aber nicht beirren. Und eine Kopie unseres zweiten Tores diemal mit Max als Ausgangsposition. Pass auf Xaver. Der versucht durch einen Querpass einen Doppelpass mit Max. Doch Heiko springt dazwischen und schießt den Ball aus 14 Metern mit dem linken Fuss ins rechte Eck zum 1:3 (86.) Endstand.
Das Spiel endete dann leider mit einer Verletzung eines Schöneberger Spielers, bei dem sich unsere Eisbox das erste Mal bewähren konnte. Wir wünschen den beiden verletzten Spielern gute Besserung.
DENKT DRAN, TREFFPUNKT WIE IMMER SONNABEND 14.15 UHR AUF DEM ROSENHAG.

Hier der Spielbericht der gegnerischen Mannschaft >>

15. Spieltag [19.02.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - SF Kladow III 3:0 (1:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 Wolf (4.) 2:0 Wolf (79. Foulelfmeter) 3:0 Müller (87.)

Spieler des Spiels:

Czech, Nico

Schiedsrichter:

Selten sieht man so eine Schiedsrichterleistung. Klare Linie, ohne Diskussionen. Immer auf der Höhe. Nur eine gelbe Karte beim Elfmeterverursacher vergessen. Hat sich vor dem Spiel sogar warmgemacht.

Spielbericht:

Das erste mal zu Null ...
Heute kamen die Sportfreunde aus Kladow zu uns auf den Rosenhag und wir hatten noch die ärgerliche Niederlage vom Hinspiel im Kopf, bei der wir mindestens ein Unentschieden hätten holen können. Wir bereiteten uns von Anfang an konzentriert auf das Spiel vor. Durch den Geburtstag von Gordon war schon nach dem Spiel geplant. Jetzt fehlte nur noch ein Sieg gegen den Zweitplatzierten. Das Spiel begann wie im Hinspiel mit viel Kampf und Laufbereitschaft. Mahlsdorf war die ersten 20 Minuten überlegen und hatte das Spiel unter Kontrolle. Wir bauten das Spiel von hinten konzentriert auf und versuchten mit Seitenwechseln das Spiel schnell zu verlagern. Dabei spielten die zentralen Mittelfeldspieler Xaver und Hempi, aber auch unsere Abwehr mit Sven und Opa eine gute Rolle. Die meisten unserer Angriffe schlossen wir mit einer Flanke aus dem Halbfeld durch Nico oder Kevin Cz. ab. Und so kamen wir auch zu einer Vielzahl von Eckbällen. Wovon der erste nach 4 Minuten nach einem Eckball von Kevin Cz. Sven’s rechten Fuß fand, der sich beim Abschluss fast den Knöchel verstauchte; aber der Ball war drin. 1:0 gegen den Zweitplatzierten unserer Liga. Schon allein diese Vorstellung mobilisierte weitere Kräfte in uns und ließ uns souverän spielen. In der ersten Halbzeit lief das Spiel hauptsächlich im Mittelfeld ab. Doch eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder für jeden kämpfte, verhinderte Großchancen der SF aus Kladow. So gingen wir mit 1:0 in die Kabine. Die zweite Halbzeit begann unter der Leitung des wirklich sehr souveränen Schiedsrichters (Respek dafür, hat man selten) wie die erste Hälfte. Beide Mannschaften nahmen sich nicht viel, wobei Mahlsdorf die besseren Chancen herausspielte, die Chancen aber nicht nutzte. Erwähnenswert sind hier die offensiven Vorstöße von Nico, der immer besser wird, und unseren erneuert auftrumpfenden Kevin Cz. auf unserer linken Angriffsseite. In der 60. Minute hatte das Geburtstagskind Gordon eine 100%ige Chance, als er frei vorm Torwart war und den Ball leider in die falsche Ecke schob. Doch wir spielten trotzdem weiter nach vorn und wollten unsere Führung weiter ausbauen, da Kladow nun ein wenig besser ins Spiel kam, da die SF offensiver agierten. Noch die vergebene Chance im Kopf, verlor Gordon in der 62. Minute die Nerven und leistete sich ein Handgemenge mit einem gegnerischen Spieler nach einem eigentlich harmlosen Zweikampf. Gordon erhielt die rote Karte und schwächte somit die Mannschaft aber auch sich selbst. Wir spielten nun knapp 30 Minuten in Unterzahl. Gerade diese Vorstellung brachte uns noch mehr Einsatz- und Laufbereitschaft. Wir spielten weiterhin auf die 2:0 Führung; wobei Kladow auch anfälliger gegen konter wurde, da sie offensiver spielten. Nach einem phänomenalen Dribbling von Kevin Cz. auf der linken Seite, wurde er im gegnerischen Strafraum gefoult und es gab zu Recht Elfmeter. Unser nach dem Spiel für den Rest der Saison bestimmter Elfmeterschütze Sven, wohl noch getragen von seinem ersten Tor, schoss den Ball gekonnt in die linke Ecke des Tors und es stand 2:0. Wir hatten es geschafft, mit einem Spieler in Unterzahl die Führung auszubauen. Eine ganz starke Leistung der gesamten Mannschaft. Auch von Paddy, der uns vor einem zwischenzeitlichen Ausgleich bewahrt hatte. Da Kladow nun weiter öffnete, hatten wir mehr Platz im Angriffsdrittel. Gielow fing einen Pass des Gegners in unserer Abwehr ab, startete Richtung Tor und spielte den Ball, wie ein alter 10er, in die Lücke der Abwehr zu Müller. Dieser schob den Ball am Torwart ins Tor und konnte so sein Tor doch noch bejubeln, nachdem der gegnerische Torwart einige Chancen von ihm zu Nichte machte. Mit den zwei Toren in den letzten 10 Minuten des Spiels machten wir den Sack endgültig zu und beendeten das Spiel mit einem 3:0 Heimerfolg! Ganz besonderes Lob an unsere Abwehr, die zu null gespielt hat und sich Spiel für Spiel immer besser findet. Nach nun 4 Siegen nacheinander ist es wichtig, weiter so konzentriert zu spielen und gegen Schöneberg weiter zu punkten. BEACHTET BITTE; DASS DAS SPIEL IN SCHÖNEBERG AUF MITTWOCH DEN 02.03.2011, VERSCHOBEN WURDE. WIR TREFFEN UNS AM MITTWOCH

14. Spieltag [12.02.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - Stern Marienfelde III 9:1 (4:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 Xaver (15.) 2:0 Müller (17.) 3:0 Müller (37.) 4:0 Xaver (45.) 4:1 (49.) 5:1 Müller (60.) 6:1 Müller (75.) 7:1 Nico (77.) 8:1 Tom (80.) 9:1 Tom (85.)

Spieler des Spiels:

Müller

Schiedsrichter:

[Ersatzschiedsrichter]

Spielbericht:

Eigentlich braucht man zu dem Spiel nicht viel zu sagen. Eine ansprechende Leistung, wenn man mal die ersten 15 Minuten der zweite Hälfte ausklammert. Hier spielten wir wieder nach dem alten Schema - alles schon im Sack und der Rest wird locker runtergespielt. Björn Bienert meinte, wenn er nicht wüßte, dass wir zur Halbzeit 4:0 führen, hätte er gedacht der Gegner läge vorn. In der 49. kassierten wir dann, sagen wir mal zum Glück, das 4:1, denn das tat unserem Spiel in der zweiten Halbzeit auch gut. Wir fingen uns wieder und die letzte halbe Stunde war schön anzusehen. Man merkte dem Spiel auch die Erfahrung unserer Unterstützer Horländer, der insgesamt vier Torvorlagen machte, und Hempi an. Danke euch wiedereinmal.
Wir hätten auch zweistellig gewinnen können. Das 9:1 war am Ende aber auch in Ordnung, wenn man mal bedenkt, dass das die erste wirklich souveräne Punktspielleistung seit Langem war.
Müller schaffte mit seinem Viererpack den Sprung auf Platz 1 in unserer Scorerliste.
Ein großes Danke auch noch mal an Rainer, der das Spiel als Schiedsrichter sicher leitete. Zum wiederholten Male erschien kein Schiedsrichter zum Spiel. Über das Warum wird man ja leider nicht informiert.

Pokal Achtelfinale [09.02.2011]

Eintracht Mahlsdorf III - Neuköln Rudow III 2:0 (1:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 Nake (30.) 2:0 Müller (70.)

Spieler des Spiels:

Spielbericht:

Am Mittwochabend fand das lang ersehnte Pokal- Achtelfinale gegen die SF Neukölln- Rudow am Rosenhag statt. Wir heiterten uns vorm Spiel mit den Klängen aus dem CD-Player ein und waren von Beginn an zuversichtlich, heute als Sieger vom platz zu gehen. Erwähnenswert ist weiterhin die Ansprache des angesetzten Schiedsrichters vor Spielbeginn in unserer Kabine- das gibt es nicht oft, doch trotzdem war es professionell.
Wir begannen mit viel Kampf- und Einsatzwillen, was üblich ist gegen unsere Sportfreunde aus Neukölln- Rudow. Beide Teams lieferten sich auf Augenhöhe einen spannenden Kampf um das erste Tor, wobei Mahlsdorf ein wenig besser ins Spiel fand und sich mehr Torchancen rausarbeiteten. Nach 30 Minuten fiel endlich der erlösende Führungstreffer durch Heiko. Nach einer klasse Vorarbeit von Kevin Cz., der den Ball noch vor der gegnerischen Torauslinie stoppte und auf Heiko spielte, schob dieser den Ball mit deiner ganzen Routine aus über einen Jahrzehnt Fußball am Torwart aus spitzen Winkel vorbei ins Tor. Man merkte förmlich, wie erlösend dieser Treffer für unseren weiteren Spielverlauf war. Nach der Halbzeit spielte sich das Spiel größten Teils im Mittelfeld mit vielen Einzelaktionen ab. Nach einer schönen Kombination auf der linken Seite und einen Rückpass auf Heiko, scheiterte dieser leider an seiner eigenen Fussstellung und schob den Ball frei vorm Torwart ca. 4 Meter neben den rechten Pfosten vorbei. Doch auch trotz dieser vergebenen Großchance drückten wir weiter auf das zweite Tor und wollten den Sack endlich zu machen. Unsere gut aufgelegte Verteidigung ließ nicht viel Chancen der gegnerischen Angreifer zu und wenn, war Tom im Tor stets zur Stelle. In der 70. Minute fiel die 2:0 Führung durch ???. Wir erspielten uns dieses Tor wieder durch eine gute Kombination auf der linken Seite, mit Unterstützung des heute sehr gut aufgelegten Kevin Cz.. Dieser Führungstreffer und der letztendliche Sieg war aufgrund unserer hohen Lauf- und Kampfbereitschaft sehr verdient. Nun kommen wir unseren Ziel vom Pokalgewinn ein wenig näher und stehen im Viertelfinale- nur noch 3 Siege bis zum Pokalgewinn !!! Bemerkenswert ist auch die gute und sichere Leitung des Schiedsrichters, der sich stets bei seinen Entscheidungen durchsetzte.

13. Spieltag [06.02.2011]

Stern Marienfelde III - Eintracht Mahlsdorf III 3:4 (1:0)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 (12.) 1:1 Gordon (55.) 2:1 (55.) 2:2 Quang (70.) 2:3 Gordon (73.) 2:4 Schieferdecker (78.) 3:4 (88.)

Spieler des Spiels:

Gordon, Sven

Spielbericht:

Es wurde langsam mal wieder Zeit, dass wir einen Sieg einfahren. Die Abstiegsplätze sind schon bedrohlich nahe. Gerade gegen den Mitkonkurenten Stern Marienfelde waren 3 Punkte also Pflicht. Der sehr sehr große Platz bei Marienfelde sollte unserem Spiel eigentlich entgegenkommen. Zudem unterstütze uns von den 32ern Schieferdecker, der mit seiner Erfahrung unserem Spiel mehr Sicherheit geben sollte.
In der ersten Halbzeit versuchten wir zu spielen, aber der Gegner hielt gut dagegen und es ergaben sich nur wenige Chancen für uns, wenn auch zwei sehr gute, die der heute sehr stark aufgelegte Gordon allein gegen den Torhüter beide vergab. Aber wie sooft reichte dem Gegner ein Geschenk von uns, ein Ballverlust, um das 1:0 (12.) zu erzielen.
Scheinbar hatte die Ansprache von Dirk in der Kabine gewirkt, denn in der zweiten Hälfte wurden wir überlegener und Gordon schoss das 1:1, nach einem wunderschönen Konter, der von Xaver eingeleitet wurde. Doch wie gewonnen so zerronnen. Wieder ein Geschenk in der Abwehr, ein verunglücktes Rückspiel. Und schon lagen wir wieder zurück. Wir ließen uns aber nicht beirren.
Das 2:2 von Quang brachte dann endlich die Wende. Die beiden schnellen Treffer danach durch Gordon und Schieferdecker brachen dem Gegner das Genick. Mochte man glauben.
Wir hatten noch sehr gute Gelegenheiten, doch wir machten das Spiel nochmal spannend, da ja Geschenketag heute war, und kassierten in der 88. Minute noch das 3:4. Was dann auch der Endstand war.
Die Abwehr stabilisiert sich langsam, Sven machte ein sehr sicheres Spiel. Einzig die Leichtsinnsfehler müssen wir endlich abstellen.

12. Spieltag [23.01.2011]

SF Kladow III - Eintracht Mahlsdorf III 3:2 (2:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

1:0 2:0 2:1 Von Angern () 3:1 3:2 Orbanke ()

Spieler des Spiels:

Die Feier in den Knochen

Spielbericht:

Nach der Generalabsage des BFV fand unser heutiges Auswärtsspiel gegen SF Kladow von Anfang an nicht unter guten Sternen. Wir mussten uns um 8.15 Uhr auf dem Rosenhag treffen, um pünktlich zum Anpfiff um 10.45 Uhr in Kladow zu sein. Doch aufgrund der Feierlichkeit am Vorabend bezüglich des Neujahrempfangs, haben einige Sportskameraden nur „3 Minuten, also ein Lied bei VIVA“ geschlafen. Doch trotz aller Müdigkeit machten wir uns auf den längsten Weg in dieser Saison zu den Sportfreunden aus Kladow.
Als wir in der nicht allzu großen Kabine Platz genommen hatten, stellte sich unser neuer Betreuer Dirk Overhage vor und stimmte die Mannschaft gleich auf ein kampfbetontes Spiel ein, wobei er bei der Tabellenplatzierung des Gegners wohl die Tabelle andersherum hielt. SF Kladow spielt in dieser Saison oben mit und wir haben wohl eher mit dem Abstiegskampf diese Saison zu tun.
Doch auch im Team änderten sich einige Personalien; Max machte sein erstes Spiel für uns und Opa wurde neben unserem Kapitän zum Mannschaftsrat bestimmt. Außerdem wurde ein mündlicher Strafenkatalog eingeführt, indem gelbe Karten wegen Unsportlichkeiten mit 2 € und rote Karten mit 5 € bestraft werden. Dieser sollte gleich in seinem ersten Einsatz auch zum Tragen kommen.
Gleich vom Anpfiff weg machten wir Druck und ein langer Ball landete bei Max D., der den Ball aber nicht kontrollieren konnte. Das Spiel fand hauptsächlich im Zentrum stand und die Außenspieler wurden nicht genug mit eingebunden. So entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, wobei SF Kladow aggressiver zu werke ging und sich ein Übergewicht erspielte. Man hatte das Gefühl, dass Kladow wirklich geiler war den ersten Treffer zu erzielen. Wir waren zu weit von unseren Gegnern weg und liefen somit meist hinterher. Logischerweise fiel so auch das 1:0, dass aber wie immer durch einfache Fehler unsererseits entstand. Nach einem Einwurf auf der linken Seite stand Kevin C. vor seinem Gegenspieler und wurde überworfen. Der gegnerische Angreifer setzte sich durch und flankte den Ball auf Strafraumgrenze, wo wiederum Robert zu weit von seinem Gegenspieler weg stand. Dieser hatte genug Zeit und schoss den Ball ins lange Eck. Im weiteren Spielverlauf waren wir völlig von der Rolle und machten eines unserer schlechtesten Spiele in dieser Saison. Ein Freistoss der SF Kladow aus 30 Metern war lange unterwegs und fiel in unseren Fünfmeterraum. Doch kein Mann war am reingelaufenden Angreifer und dieser konnte den Ball mit Leichtigkeit an Tom vorbeischieben – 2:0!!! Bei diesem Tor waren gleich mehrere Faktoren ärgerlich: Zum Einen unser Begleitservice für den gegnerischen Angreifer, dann die falsche Stellung der Mauer und zum anderen das Klebenbleiben von Tom auf der Linie. Nun war unsere Motivation auf den Tiefpunkt, doch wir spielten weiter nach vorn und versuchten unser 25. Saisontor zu erzielen. Nach mehreren gefährlichen Vorstößen verstand es Xaver, auch mal einen Angriff mit einem Abschluss abzuschließen. Aus gut 20 Metern schoss er den Ball gekonnt ins gegnerische Tor und es stand 2:1. Die Jubelschreie unserer Spieler konnte man nicht wirklich hören, weil es auch keine gab. Vielleicht waren alle Spieler nach der gestrigen Nacht mit sich selbst beschäftigt und hatten das Tor gar nicht mitbekommen. Doch in den letzten 10 Minuten der ersten Hälfte drückten wir wiederum auf den Ausgleich und hatten einige gute Chancen, vor allem nach Standardsituationen, die aber leider nicht genutzt wurden. So ging es mit einem 2:1 Rückstand in die Kabine. Man muss aber auch sagen, dass wir in unserer Drangphase durch einen gut parierenden Tom und einen bis dato konstant spielenden Sven gegnerische Konter gut abwehren konnten.
In der Kabine beschlossen wir gleich nach Anpfiff drauf zu gehen um den Ausgleich zu erzielen. Doch das mit dem Draufgehen hatten wir am heutigen Tag nicht so drauf. Es entstanden zu große Löcher zwischen Abwehr und Mittelfeld bzw. zwischen Mittelfeld und Angriff. Wir passten uns den Platzverhältnissen an und machten das Spielfeld unnötig groß. Wir hätten kompakter stehen müssen um die kämpferische Leistung der Kladower stand halten zu können. Nach einer Ecke der SF aus Kladow konnten wir den Ball nicht richtig klären und durch ein bisschen Glück und Zufall kam der Ball zu einem Spieler vom SF Kladow, der allein vor Tom den Ball zum 3:1 einschob. Wir hatten davor den Zweikampf mit drei Spielern aufgenommen, aber dennoch verloren. Nun waren unsere Bemühungen wieder einmal in diesem Spiel zunichte gemacht worden. Wir liefen stets einen Rückstand hinterher. Hier muss man aber unser Bemühen, den Anschlusstreffer erzielen zu wollen, auch mal loben. Wir gaben uns nicht auf und spielten weiter nach vorn. Auch mit den Einwechslungen von Paddy ins Sturmzentrum und Max auf der rechten Seite versuchten wir wieder ran zu kommen. Nach einer kurzen Ecke von Xaver auf den ebenfalls eingewechselten Jean, flankte Xaver den Ball mit links in den Strafraum. Der Ball wurde immer länger und landete letztendlich auf Opas Kopf, der sich wie ein Hubschrauber in die Luft schraubte und den Ball mit einer Wucht, wie ein Schuss, in die kurze Ecke versenkte. Es stand 3:2, so einfach ist Fußball. Nun drängten wir zum zweiten Mal in dieser Partie auf den Ausgleich und waren somit anfällig für Konter der SF aus Kladow, die aber kein Kapital daraus ziehen konnten. Unsere Drangphase wurde leider nicht belohnt. Nach einen Einwurf auf unserer rechten Seite zu Gordon stand dieser im gegnerischen Strafraum. Xaver und Paddy waren mitgelaufen und warteten leider vergeblich auf einen Querpass von Gordon. Das hätte hundertprozentig der Ausgleich sein können. Auch die Standardsituationen in den letzten Minuten des Spiels konnten wir nicht nutzen und so endete das Spiel 3:2 für Kladow, die damit weiterhin oben mitspielen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man uns einfach den voriger Abend anmerken konnten, was aber keine Ausrede für die individuellen Stellungs- und Abspielfehler sein kann. SF Kladow war einfach geiler das erste Spiel nach der Winterpause gewinnen zu wollen. Erwähnenswert ist noch die Leistung des „ungelernten“ Schiedsrichters, der ein Sportskamerad der Kladower war aber trotzdem unparteiisch pfiff und das Spiel gut leitete. Doch unser Kampfgeist und der Blick auf die Tabelle muss uns antreiben, die nächsten beiden Spiele gegen Stern Marienfelde (Heim und Auswärts) zu gewinnen und uns somit ein bisschen aus den unteren Regionen der Tabelle absetzen zu können.

DENKT BITTE AN DAS GELD FÜR DIE STRAFEN UND DIE WAHL DES MANNSCHAFTSRATS.

11. Spieltag [21.11.2010]

BSC Marzahn III - Eintracht Mahlsdorf III 5:1 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Torfolge:

0:1 Müller (21.) 1:1 (26.) 2:1 (58.) 3:1 (63.) 4:1 (70.) 5:1 (75.)

Spieler des Spiels:

Wer sollte das sein

Spielbericht:

Was soll man zu diesem Spiel noch sagen. Da sind selbst Worte zu schade. Ein Derby. Mahlsdorf mit gutem Anfang, dem Versuch Fussball zu spielen, hatte einige brauchbare Chancen, was nach 21 Minuten mit dem 0:1 durch Müller belohnt wurde. Allerdings war das ein Geschenk des Gegners, die Kevin den Ball vor die Füße spielten. Der hatte dann leichtes Spiel. Doch schon 5 Minuten später kassierten wir den Ausgleich.
Die Abwehr ist diese Saison ein großes Problem. Und das nutzte der Gegner in der zweiten Halbzeit dann auch durch einfache Pässe aus. Das Spiel war nach 75 Minuten gelaufen. Im 5 Minuten Takt fielen die Tore bis zum 5:1, der mit einem Eigentor nach einer Ecke eingeleitet wurde.
Bloß schnell das Spiel vergessen.

10. Spieltag [13.11.2010]

Eintracht Mahlsdorf III - SV Süden 09 III 2:3 (2:3)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

Brachwitz für Robert (82.)

Strafen:

keine

Torfolge:

1:0 Czech (8.) 1:1 (10.) 1:2 (17.) 1:3 (27.) 2:3 Czech (35.)

Spieler des Spiels:

Czech

Spielbericht:

Von vornherein muss man ganz klar sagen, dass die heutige Heimniederlage gegen den Tabellenführer SV Süden wieder einmal zu verhindern gewesen wäre, hätten wir unsere individuellen Fehler abgestellt und unsere unzähligen Torchancen eiskalt verwandelt. Doch man muss auch anerkennen, dass die spielerische und kämpferische Leistung in diesem Saisonspiel so hoch war, wie nie zuvor, was auch Trainer Bienert mit einem Satz bestätigte: „Das war wirklich das beste Spiel von euch, das ich in dieser Saison gesehen habe! Zumindest die letzten 60. Minuten, die ich da war.“ Er bestätigte unsere wirklich gute spielerische Leistung, die aber nicht von uns in Tore umgemünzt wurde.
Der angesetzte Schiedsrichter fand wieder einmal den Weg nicht zum Rosenhag - von Biesdorf aus ist es ja soweit !?! - und so pfiff Tommy „Branne“ Brosius das Spiel. Danke für diesen Einsatz, gerade weil es immer schwierig ist für einen nicht gelernten Schiedsrichter. Wie der Gegner sich hierbei benahm, lassen wir hier mal außenvor.
Doch nun zum eigentlichen Spielverlauf. Wir starteten in der ersten Halbzeit konzentriert und störten den Gegner früh am Spielaufbau. Und so brauchten wir nicht lange zu warten, um unser erstes Tor bejubeln zu können. Ein langer Ball aus dem Halbfeld von Elvis landete auf dem Kopf von Kevin M.. Dieser verlängerte den Ball in die Schnittstelle der gegnerischen Viererkette und Kevin C. hämmerte den Ball freistehend vorm Torwart unter die Latte. Diese Aktion sollte der Auftakt zu einem aufregenden Spiel werden.
Süden ließ sich nicht von dem Tor beeindrucken und drückte auf den Ausgleich. Hierbei ist die Leistung von Süden in der bisherigen Saison hervorzuheben, die im Vorjahr noch um den Abstieg gekämpft haben. Nach einem Pass auf die linke gegnerische Angriffsseite, überlief der Angreifer von Süden Robert und setzte sich bis zum Fünfmeterraum durch, da wir leider nicht in der Lage waren, den Ball aus unserem Strafraum zu klären. Aus kurzer Distanz schoss ein Gegenspieler den Ball an Paddy vorbei ins Tor. Da wir mit der Führung im Rücken immer besser ins Spiel kamen und unsere Sicherheit und Kombinationsfähigkeit im Spielaufbau immer besser wurden, waren wir etwas geschockt.
Die nächsten Minuten waren zwar ausgeglichen, aber nach einer Ecke von Süden hatten wir wieder das Problem, den Ball nicht klären zu können und standen uns bei den Klärungsversuchen auch noch selber im Weg. Der Ball landete vor dem Fuß eines gegnerischen Spielers, der Gielow an das Knie schoss, von dem der Ball unhaltbar in unser Tor zum 1:2 sprang.
Nach einem fraglichen Zweikampf 17 Meter vor unserem Tor, entschied der Schiedsrichter auf Freistoß für Süden. Nachdem wir unsere Mauer unter den lauten Rufen von Paddy gestellt hatten, rutschte dennoch der Ball durch die Mauer zum 1:3 für Süden. Nach ersten Analysen war Kevin C. derjenige, der sich seitlich wegdrehte. In den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit übernahmen wir wieder die Kontrolle und erarbeiteten uns ein Übergewicht in der gegnerischen Hälfte. Doch unsere gut herausgespielten Torchancen wurden leider von uns nicht genutzt. Nach einer lang gezogenen Ecke von Elvis landete der Ball am langen Pfosten bei Kevin C. Dieser kontrollierte den Ball und spielte ihn in die Mitte, wo der Ball an ein generisches Bein landete und von dort ins Tor prallte. Nun stand es 2:3 und wir waren drauf und dran den Ausgleich noch vor der Halbzeit zu erzielen. Doch Elvis scheiterte am glänzend aufgelegten Torwart und Kevin M. schoss den Ball nur gegen die Latte. Wir waren uns alle einig, dass ein 3:3 zur Pause die Wende und uns letztendlich den Sieg gebracht hätte.
Doch wir gingen mit dem knappen Rückstand in die Kabine und konnten uns eigentlich nur aufmuntern, indem wir uns vornahmen, so weiter zu spielen wir in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte.
Um eins vorweg zu nehmen: In der zweiten Hälfte fielen keine Tore mehr. Wir begannen weiterhin konzentriert und setzten uns in der gesamten Hälfte in der gegnerischen Spielhälfte fest. Das war wirklich unsere beste Spielhälfte, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir erarbeiteten uns unzählige Chancen und ließen den Ball gekonnt von der Abwehrreihe über zentrale Mittelfeld, das heute mit Sven und Xaver einen sehr stabilen Eindruck machte, bis zu unseren Stürmern und Flügelspielern laufen. Hierbei ist vor allem die linke Seite mit Nico, Kevin C. und Xaver zu erwähnen, über die wir meist kamen. Nach einer Flanke in den Strafraum von Xaver landete der Ball bei Kevin C., der mit einem weiteren Tor seine gute Leistung krönen hätte können, doch leider war sein Abschluss frei vorm gegnerischen Torwart nicht präzise genug und wurde vom diesem gehalten. Wäre dieser Ball drin gewesen, hätte es 3:3 gestanden und wir hätten das Ding gewonnen. Doch wie es so ist mit dem "hätte, wenn und aber…". Eine weitere Großchance vergab Gordon, der nach einer Ecke im Durcheinander den Ball 5. Meter vor dem Tor nicht richtig traf. Uns fehlt einfach die Cleverness und Coolness vor dem Tor. Wir hatten über das ganze Spiel gesehen 5 100%ige Chancen und keine davon genutzt.
Zusammenfassend müssen wir aus diesem Spiel unsere spielerische Dominanz zum zweiten Derby am nächsten Sonntag mitnehmen, um dort einen Sieg einfahren zu können. Stellen wir unsere individuellen Fehler vor allem im Abwehrbereich ein und konzentrieren uns noch mehr beim Torabschluss, können wir in dieser Saison wieder oben mitspielen, auch wenn wir bis jetzt noch nicht so weit oben stehen. Spielerisch können wir mit allen bisherigen Gegnern mithalten und hätten mit etwas mehr Konzentration schon mehr Punkte einfahren können.
Also Kopf hoch Jungs !!! Wir sind besser, als die derzeitige Tabellenposition es aussagt.

9. Spieltag [07.11.2010]

Fortuna Biesdorf III - Eintracht Mahlsdorf III 1:4 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

Behlke für Belling (58.)

Strafen:

Der Lange (Gelb - Kennt ihn ja, 65.) Xaver (Gelb - dem Schiri zu laut ins Ohr gemeckert, 72.)

Torfolge:

0:1 Gordon (21.) 1:1 (45.+2) 1:2 Robert (51.) 1:3 Der Lange (55.) 1:4 Branne (88.)

Spieler des Spiels:

Tom, Kaatsch.

Spielbericht:

An diesem Sonntag trafen wir uns alle direkt am Grabensprung zum Derby gegen Biesdorf. Die Marschroute war klar. Nur ein Sieg kam in Frage. Wir waren wieder genau 11 Mann, Herr Belling (danke Dir) unterstützte uns heute, und Steffen stieß dann noch zur zweiten Hälfte von der zweiten Mannschaft zu uns.
Doch wie schon so oft in dieser Saison, brauchten wir einfach ewig, um ins Spiel zu kommen, woran der rutschige Platz auch nicht ganz unschuldig war, denn die lang geschlagenen Bälle entlang der Linie bekamen unsere Flügelspieler und Stürmer selten unter Kontrolle und ein richtiges Kombinationsspiel wollten auch nicht gelingen. Biesdorf hatte gleich zu Beginn einige sehr gute Chancen, die Tom im Tor aber durch starke Paraden vereiteln konnte. Doch nach einem Konter von uns über rechts über 4 Stationen (Opa, Branne und Kaatsch) schossen wir das 0:1 durch Gordon in der 20. Minute.
Außer noch drei guten Aktionen, hatte der Gegner weiterhin die besseren Chancen. Ohne Toms Hände hätte es schon durchaus 3:1 stehen können. Doch wir hatten Glück und erwarteten schon den Abpfiff der ersten von uns schlechten Halbzeit. Der Schiedsrichter hatte die Pfeife schon im Mund, aber aus einem Gerangel in der 47. Minute im 16 Meter Raum löste sich ein Flachschuss und der landete unerwartet für Tom im Netz.
Mit diesem Unentschieden gingen wir in die zweite Halbzeit und die gestaltete sich auch viele besser, was schon allein durch die sieben Ecken erkennbar ist. Wir merkten, dass wir kämpfen müssen, wenn wir hier was reißen wollen. Und dieser kämpferische Einsatz bescherrte uns auch das 1:2 (50.) durch Robert, dass ähnlich wie das 1:1 fiel. Das 1:3 (55.) fiel dann wenig später. Nach einer Ecke von Kaatsch schoss der Lange das Tor, dass dem Gegner dann wohl auch den Zahn zog. Gefährlich wurde der Gegner eigentlich nur noch mal in der 22. und 26. Aber für diese zwei Hundertprozenter hatten wir ja Tom. Den Schlusspunkt setzte dann Branne mit einem abgefälschten Fernschuss der unhaltbar für den gegnerischen Torhüter im Winkel landete.
Noch vorzuheben bei diesem Spiel ist Opa, der immer besser wird und endlich auch schmerzfrei spielen kann. Und Kaatsch, der an allen 4 Toren beteiligt war.

8. Spieltag [31.10.2010]

Hertha 03 Zehlendorf III - Eintracht Mahlsdorf III 4:1 (1:0)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

keine

Strafen:

Torfolge:

1:0 (20.) 2:0 (47.) 2:1 Kaatsch (49.) 3:1 (60.) 4:1 (69.)

Spieler des Spiels:

Dähne, Nico

Spielbericht:

Heute trafen wir uns um 11.30 Uhr nach der Zeitumstellung auf dem Rosenhag, um gemeinsam zum Auswärtsspiel nach Zehlendorf zur Hertha zu fahren. Einige Spieler nahmen den Treffpunkt aber nicht so wichtig und kamen ungefähr 15 Minuten zu spät. Nachdem Sven und Kevin M. am vorherigen Spieltag rot bekommen hatten, sagten auch noch Tom und Kevin Pracht zugleich ab und somit war unsere sonst schon so dünne Personaldecke noch dünner geworden. Nico S. und Gordon K. halfen uns wiedermal aus und das Tor wurde im heutigen Auswärtsspiel von Messow bewacht. In Zehlendorf angekommen, mit wiedermal nur 11 Mann, erwärmten wir uns und machten uns für das heutige Spiel heiß. Mit einem Sieg würden wir auf einen Punkt an Hertha 03 herankommen und oben in der Tabelle wieder Anschluss finden. Das Spiel wurde angepfiffen und ein langer Ball von Xaver direkt vom Mittelkreis landete vor den Füßen von Max , der nach vorne gesprintet war. Doch leider sprang ihm bei der Annahme der Ball etwas zu weit vom Fuss und kam so nicht zum Abschluss. Mit dieser ersten guten Aktion konnten wir ja nur optimistisch in die Partie gehen. In den ersten 20 Minuten fand das Spiel nur im Mittelfeld statt, da beide Mannschaften sehr kämpferisch agierten. Unsere sonst nicht so sichere Abwehr machte ebenfalls einen guten Eindruck und stand sicher. Wir ließen nur wenige Torschüsse bzw. – chancen zu. Doch unser Aufbauspiel fand am Sechzehner leider das Ende und wir erspielten uns in der ersten Halbzeit nur 3 Torschüsse. Nachdem wir in der 20. Minute den Ball schon geklärt und zu Messow zurückgespielt hatten, versuchte dieser den Ball sehr ungeschickt zu klären. Der Ball landete beim Gegenspieler. Messow versuchte rückwärtslaufend, den Gegenspieler im Auge behaltend, das Tor zuzumachen, doch er fiel und landete auf dem Rücken und das Tor stand frei wie ein Scheunentor. Der gegnerische Spieler nutzte die Situation und schoss aus gut 20 Metern den Ball, den Messow nur noch mit den Fingerspitzen berühren konnte, unter die Querlatte ns Tor. Wir lagen 1:0 zurück.
Nach einem direkt geschossenen Freistoß aus rund 25 Metern von Xaver, merkten wir, dass der gegnerische Torhüter nicht der sicherste ist. Doch wir vergaßen, vor dem Tor die Abschlüsse zu suchen oder unsere Versuche wurde von der kompakt stehenden Zehlendorfer Abwehr geblockt. So lagen wir zur Halbzeit zurück. In der Kabine nahmen wir uns vor, so angagiert wie zuvor weiterzuspielen und stellten Micha K. zentral ins Mittelfeld, der mit Branne auf der rechten Außenbahn tauschte. Damit wollten wir das in der 1. Halbzeit linkslastige Spiel etwas verschieben und ausgleichen.
Nachdem wir in den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit klar die bessere Mannschaft waren, war es nur noch eine Frage der Zeit, dass der Ausgleich fallen wird. Doch unsere Angriffsbemühungen wurden mit einem irregulären Gegentor bestraft. Ein langer Ball vom Zehlendorfer Torwart landete beim gegnerischen Stürmer, der sich den Ball in ca. 2 Meter Höhe an Gielow mit der Hand vorbeilegte und so frei vor Messow das 2:0 erzielte. Doch diese Aktion war nicht die einzige, die vom Schiedsrichter nicht gesehen wurde. Doch Mahlsdorf kämpfte auch nach dem 2:0 weiter und drückte auf den Anschlusstreffer.
Nach einem schönen Pass in die Mitte der gegnerischen Viererkette und der Ballmitnahme mit der Hacke von Micha, stand dieser im rechten Eck des Strafraums. Micha schoss den Ball am gegnerischen Torwart ins Tor und es stand endlich 2:1. Wir wurden für unsere Mühen belohnt. Nun waren sich alle einig, dass wir das Spiel noch drehen würden. Wir drückten weiter, doch trotz der Umstellung von Branne auf rechts, spielten wir überwiegend über links. Nach einer etwas fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung bekam Zehlendorf einen Freistoß aus rund 20 Metern zugesprochen. Der Freistoßschütze zog direkt auf die Torwartecke ab und Kevin C. fälschte den Ball unhaltbar für Messow ab. Es stand etwas überraschend 3:1 und wir erlitten einen weiteren Rückschlag, von dem wir uns nicht wieder erholten. Unsere Angriffsbemühungen endeten weiterhin am Sechszehner. Unsere Stürmer fanden heute einfach keinen Weg durch die dicht stehende Abwehrreihe. Und wieder kam eine recht umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters zu Gunsten der Zehlendorfer. Ein langer Abstoß vom gegnerischen Torwart landete direkt bei einem Zehlendorfer Stürmer, der ganz allein vor Messow erschien. Alle drehten sich schon um und dachten, dass es eh Freistoß für uns geben wird aufgrund einer Abseitsstellung des Stürmers. Doch der Schiedsrichter sah vom Mittelkreis nicht, dass unsere Abwehrreihe ungefähr zehn Meter vorm Sechzehner aufgerückt war. Und so fiel das 4:1, dass von Hertha 03 umjubelt wurde. Die letzten Minuten spielten wir die Zeit runter und wollten das aus unserer Sicht schlecht laufende Spiel schnell beenden. Nach dem Schlußpfiff war es besiegelt, und wir verloren 4:1, das in dieser Höhe sehr unglücklich war und den Spielverlauf in keinster Weise wiedergab.
Drei Faktoren spielten beim heutigen Spiel die entscheidende Rolle:
1. unser Durchsetzungsvermögen vorm gegnerischen Tor
2. 2 irreguläre Tore
3. Pech (ein abgefälschter Freistoß und 2 Rückschläge, die wir nicht verkraftet haben).
Trotzdem dürfen wir jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken und auf das Derby gegen Biesdorf gucken. Hier sind 3 Punkte Pflicht, um den Anschluss zu Staaken nicht zu verlieren.
Zu erwähnen ist am Ende noch der Spielbericht von Herta 03. Darin ist eine ganz andere Sicht auf dieses Spiel zu lesen.

7. Spieltag [23.10.2010]

Eintracht Mahlsdorf III - SFC Stern 1900 4:1 (0:1)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

Robert für Gordon (89.)

Strafen:

Opa (Gelb - Tollpatschigkeit, 8.) Sven (Rot - Nachtreten, 55.) Müller (Gelb - "Musst du mal ordentlich pfeifen", 61.; Rot - "Spinner", 70.) Xaver (Gelb - Meckern, 75.)

Torfolge:

0:1 (40.) 1:1 Müller (60.) 2:1 Gordon (72.) 3:1 Behlke (85.) 4:1 Behlke (89.)

Spieler des Spiels:

Behlke, Schwalm, Tom

Spielbericht:

Das Beste, was man aus diesem Spieltag ziehen kann, ist im Endeffekt, wir haben das erste Mal in dieser Saison weniger als zwei Tore bekommen.
Der Gegner hatte eigentlich nur drei richtige Chancen in der ersten Hälfte. Die erste konnte Opa tollpatschig durch ein Faul in der 9. Minute mit glücklichem Gelb quitiert verhindern. Nach einem bösen Fehler von Sven folgte die zweite Chance, welche der Gegner aus sehr guter Position kläglich versemmelte.
Die dritte 5 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit landete dann aber nach einem Konter in unserem Tor, weil wie sooft bei uns zuviele aufgerückt waren. Wir hatten annähernd 20 Chancen und hätten nach Aussage des gegnerischen Trainers auch 4:0 oder 5:0 führen können. Doch der Gegner führte 1:0. Gerade die guten Flanken an diesem Tag fanden bei uns in der ersten Hälfte keinen Verwerter. Zudem wurde unser Spiel umso umständlicher und langsamer, je näher wir dem gegnerischen Tor kamen.
Das wollten wir in der zweiten Hälfte natürlich ändern. Aber erst einmal dezimierte uns Wolf durch Nachtreten. Was ihn da geritten hat, weiß er wahrscheinlich nicht mal selbst. Der sehr junge unsicher pfeifende Schiedsrichter gab ihm hier aber folgerichtig glatt rot (53.).
Wir ließen uns davon aber zum Glück nicht beirren. Hatten ein paar gute Chancen und glichen in der 60. Minute nach einer Ecke durch Müller aus. Der holte sich aber beim Anstoss, der abgepfiffen wurde, im Mittelkreis eine gelbe Karte durch Meckern ab - "Musst du mal ordentlich pfeifen". Und 10 Minuten später zeigte ihm der Schiedsrichter nach einem "Spinner" rot. Für diese Disziplinlosigkeit entschuldigte er sich aber nach dem Spiel bei der Mannschaft mit einem ernst gemeinten "Entschuldigung" und einer Runde. So fehlen unser bester Stürmer und bester Verteidiger bei den nächsten Spielen, was wir schon allein aus Spielermangel schwer kompensieren werden können.
Zumindest führte diese Dezimierung dazu, dass wir endlich direkter Fussball spielten und schossen so kurz nach der roten Karte nach einer Ecke von Behlke durch Gordon das 2:1 (62.). Das 3:1 fiel nach einer guten Einzelaktion von Pracht durch Behlke (85.). Das Spiel war damit eigentlich gelaufen. Auch mit so wenigen Spielern waren wir die bessere Mannschaft, was Herr Dähne und Brosius auch zu unnötigen Schnicksereien und Überheblichkeit veranlasste. Den Schlusspunkt setzte Behlke eine Minute vor Schluss nach einer weiteren Vorlage durch Pracht mit dem 4:1.
Unser Torhüter Tom hatte im ganzen Spiel wenig zu tun, zeigte aber bei diesen wenigen Aktionen, dass er ein sicherer Rückhalt ist.

6. Spieltag [16.10.2010]

Eintracht Mahlsdorf III - SV Empor Berlin III 2:2 (1:1)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

Tom für Dirk (46.)

Strafen:

Der Lange (Gelb - Meckern)

Torfolge:

1:0 Behlke (30.) 1:1 (35.) 1:2 (80.) 2:2 Der Lange (88.)

Spieler des Spiels:

Dirk

Spielbericht:

Heute fand auf dem Rosenhag das Topspiel der vorigen Saison statt; der SV Empor war zu Gast. Nachdem wir in der letzten Saison dummerweise die Meisterschaft an Empor abgeben mussten, waren alle Spieler heute besonders motiviert zu zeigen, dass wir das bessere Team sind. Auch wieder mit von der Partie unser immer starker Rückhalt Dirk.
Trotz zweier sehr guter Gelegenheiten von Empor zu Beginn, wovon eine hundertprozentige von Dirk vereitelt wurde, begannen wir mit dem Esprit und den Ehrgeiz unbedingt ein Tor schießen zu wollen. Mahlsdorf störte früh und setzte den Gegner zunehmend unter Druck. Die ersten 20 Minuten hatten wir das Spiel fast vollkommen in der Hand und ließen nur wenige ungefährliche Chancen des Gegners zu. Allerdings konnten wir aus der anfänglichen Überlegenheit nicht viel Profit schlagen, da wir bis zum Strafraum gut spielten, der letzte Pass nicht ankam und wir keine wirklich gefährlichen Torchancen kreierten.
Nach einem schnellen Freistoß an der Mittellinie zu Steffen, überlegte dieser nicht lange und schlenzte den Ball aus gut 30 Metern bewusst oder unbewusst über den zu weit vor seinem Tor stehenden Gästetorwart ins Tor (30.). Was für ein Treffer !!! Nach dem Führungstreffer behielten wir die Oberhand.
Doch unsere „Möchtegern-Abseitsfalle“ und das zu weit aufgerückte Mittelfeld ließ Empor zum Ende der ersten Hälfte immer besser ins Spiel kommen. Nachdem ein langer Ball von Empor schon fast geklärt schien, versuchte Xaver den Ball an der eigenen Eckfahne - bedrängt vom gegnerischen Spieler und umgeben von 3 Mahlsdorfern - mit einem langen Ball zu klären. Doch aus dem Versuch eines langen Balles wurde ein katastrophaler Fehlpass zu einem aufgerückten Gegenspieler. Der passte an der Strafraumkante quer und der Lange völlig alleingelassen konnte den Schuss ins Tor nicht mehr verhindern (35.).
Aus dieser Situation ergeben sich gleich mehrere unbeantwortete Fragen: Wieso muss ein Mittelfeldspieler an der eigenen Eckfahne den Ball vor einem Gegenspieler behaupten? Wo waren die Abwehrspieler? Warum lassen wir uns jedes Mal nach einem langen Ball überlaufen, ohne abzusichern? Was hat Xaver da für einen scheiß Pass gespielt? Usw….
Nachdem wir uns vom kurzzeitigen Schock erholt hatten, kam kurz vor der Halbzeit der nächste Schreckmoment. Dirk kam aus dem Tor heraus, um einen zu lang geschlagenen Ball von Empor zu erlaufen. Der gegnerische Stürmer aber auch. Der war aber zu spät und versuchte mit gestrecktem Bein den Ball noch zu erreichen. Doch er traf alles andere als dem Ball und Dirk lag, nachdem er den Ball fest in der Hand hatte, mit blutüberströmtem Gesicht am Boden. Das Blut floss aus einem Cut an der Nasel und sein rechter kleiner Finger war aus dem Gelenk gesprungen. Außerdem blutete Dirks rechte Hand durch den Handschuh, da hier die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger bis zur Sehne aufgerissen war. Nachdem der Schiedsrichter nach gefühlten 10 Minuten zur Unglücksstelle geeilt war, pfiff er zwar Freistoß für uns, aber gab noch nicht mal Gelb für den gegnerischen Stürmer. Der Spieler der Dirk verletzte behauptete dann auch noch allen Ernstes, dass er Dirk nicht mal berührt hatte und eine Entschuldigung kam bei Dirk auch nicht an.
Tom ersetzte Dirk, die Sekunden nach diesem Zwischenfall zur Halbzeit abgepfiffen wurde. Leider mussten wir aufgrund der Verletzungen von Dirk den Krankenwagen rufen. Nach einiger Zeit traf dieser ein und brachte Dirk und Messow ins nahelegende Krankenhaus.
In der Kabine machten wir uns nochmal richtig heiß und beabsichtigten kein Gegentor mehr zu bekommen und weiter auf Sieg zu spielen. Die Verletzung von Dirk schwebte aber weiterhin in unseren Köpfen und wir spielten etwas gehemmter als noch in Halbzeit eins. Das Spiel lag auf Messers Schneide, da beide Teams ausgeglichen agierten. Mahlsdorf mit viel zu viel Gelaber, vor allem vom Langen, wodurch wir die Partie in den letzten 15 Minuten an Empor abgeben mussten. Nach einem blitzschnellen und sauber ausgeführten Konter von Empor, stand es auf einmal nach einem Heber über Tom 1:2 (80.). Unsere linke Abwehrseite sah bei dieser Aktion nicht gut aus und wurde wiedermal mit einem langen Ball überspielt. Der Außenstürmer von Empor spielte den Ball sofort in die Mitte, wo der gegnerische Stürmer Gielow aussteigen ließ und letztendlich Tom überlupfte. Dieser Rückstand war unnötig, aber war eine Folge unserer Diskutiererei. In den letzten Minuten wollten wir wenigstens noch ein Tor schießen und nicht als Verlierer vom Platz gehen. Der aufgrund der ersten Halbzeit verdiente Ausgleich fiel aber erst in der 88. Minute durch den Langen. Ein Eckball, wiedermal von Steffen geschlagen, fand zuerst keinen Abnehmer in der Mitte und spielte Ping-Pong im gegnerischen Strafraum, bis er auf einmal vor Gielows linken Fuß landete und dieser in hinter die Linie drückte. Kurz darauf wurde das Spiel abgepfiffen und wir gingen mit einem gerechten Unentschieden vom Platz.
Wiedermal war die Partie gegen Empor ein absolut ausgeglichenes Spiel, gezeichnet von Kampf und viel Torraumszenen. Schade, dass wir durch einen individuellen Fehler und einem Konter 3 Punkte aus der Hand geben mussten, doch die Leistung macht Mut für das nächste Spiel gegen Stern 1900. Vielen Dank an Dirk und gute Besserung vom ganzen Team der 3. Herren. Wir hoffen, dass du uns bald mal wieder zur Verfügung stehen kannst.

5. Spieltag [03.10.2010]

BSV 92 III - Eintracht Mahlsdorf III 2:1 (0:0)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

keine

Strafen:

Der Lange (Gelb - Frage an den Schiri)

Torfolge:

1:0 Der Lange (Eigentor) (60.) 1:1 Müller (70.) 2:1 (92.)

Spieler des Spiels:

Dirk, Nico

Spielbericht:

Das heutige Auswärtsspiel führte uns nach Wilmersdorf. Unser mittlerweilen sehr kleines Kernteam musste wieder einmal durch mehrere Spieler aufgestockt werden. Diesmal Dank an Nico und Tom, und unseren „Ersatztorhüter“ Dirk, der wieder einmal ein starkes Spiel absolvierte, und Messow, der als hängender Stürmer agierte.
Nach der Erwärmung unter der Leitung des heutigen Aushilfskapitän Xaver, da Nico B. verletzt absagen musste, tauschten die Gegner noch schnell die Trikots (da sie unseren ähnelten) und los ging es. Mahlsdorf fand in den ersten 20 Minuten einfach nicht ins Spiel. Das Spiel dümpelte so vor sich hin, wobei die Heimmannschaft die klareren und gefährlichere Aktionen hatte. Die erste und eigentlich einzige richtige Chance hatten wir nach einem Pass durch die Schnittstelle der Viererkette von BSV, die Tom B. leider knapp am Tor vorbeischoss (30. Minute). Ohne weitere Highlights pfiff der Schiedsrichter die Partie zur Halbzeit ab, die wir wie bei den Heimspielen von BSV gewohnt, auf dem Platz verbracht haben.
Zum Anfang der zweiten Halbzeit kamen wir besser ins Spiel und hatten zu Beginn auch gleich mehrere gute Chancen durch Steffen und Tom. Nachdem Dirk den Ball in einer Situation sicher gefangen hatte und einen weiten Abwurf auf Opa machte, schaltete Opa zu langsam und verlor den Ball in der Vorwärtsbewegung. Einen Pass auf die linke Seite der BSV-Angreifer konnten wir mit 3 Mann leider nicht verhindern und den Angreifer auch nicht an einer Flanke in unseren Strafraum hindern. So flog der Ball scharf in unserem Strafraum, Höhe Elfmeterpunkt, den nur Marcel G. bewacht hatte. Dieser wollte den Ball vom heran rennenden Flügelstürmer vom BSV verteidigen und stellte sein Fuß in die Flanke. Unglücklicherweise fälschte er den Ball so ab, dass Dirk im Tor keine Chance mehr hatte und wir dem Gegner ein Tor schenkten (60. Minute). Dieses Tor kam zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, da wir in dieser Phase die bessere Mannschaft waren. Doch wir ließen uns vom unglücklichen Gegentor nicht unterkriegen und spielten weiter nach vorn. Nach einer Flanke von Steffen, nahm Kevin M. den Ball volley mit den rechten Fuß und haute das Ding hinter die Linie (70. Minute). Das 1:1 war nun ein berechtigtes Ergebnis und eigentlich hätten wir mit diesem Spielstand gut leben können, aufgrund der heutigen knappen Personalsituation. Bis zur 91. Minute hielten wir das 1:1 und hatten in den letzten zehn Minuten auch genug Chancen das 1:2 zu erzielen, beispielsweise durch Tom oder Steffen B. Die letzte Situation im Spiel kostete uns den einen, eigentlich schon sicheren, Punkt. Ein Freistoß aus ungefähr 30 Metern flog in unseren Strafraum und landete am Elfmeterpunkt. Alle Mann waren am Strafraum aufgrund der „einstudierten“ Abseitsfalle stehen geblieben, außer Marcel. Er stieg hoch zum Kopfball, aber wurde von einem gegnerischen Spieler hart am Kopf getroffen und verlor somit das Kopfballduell. Der Ball landete im Netz, Dirk war chancenlos - 2:1! Der gegnerische Torschütze zog sich bei seinem Kopfstoß bzw. –ball einen Cut über dem Auge zu und wurde im Anschluss ins Krankenhaus gefahren. Der Schiedsrichter pfiff das Spiel trotz dreiminütiger Nachspielzeit nicht wieder an.
Zusammenfassend können wir mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, da wir etliche Torchancen zum 1:2 nicht genutzt haben und uns in letzter Minute noch ein Tor gefangen haben. Eine konzentriertere Leistung im Defensiv- aber auch im Offensivverhalten hätte uns mindesten einen Punkt beschert. Anderseits können wir auch mit unserer kämpferischen Leistung zufrieden sein, auch wenn es spielerisch aufgrund des neuen Personals nicht rund lief. Wir wünschen den verletzten Spieler des BSV alles Gute und Bedanken uns nochmal bei Dirk, der wirklich super gehalten und uns vor einigen Rückständen bewahrt hatte. Danke auch an Nico Mertke und den anderen drei, die uns erst ein Spielbeginn ermöglicht haben.

4. Spieltag [25.09.2010]

Eintracht Mahlsdorf III - LFC III 4:2 (2:1)

Mannschaftsaufstellung:

Tor: Overhage
Abwehr: Loest, Maire, Wolf, Orbanke
Mittelfeld: Czech, von Angern, Bärs, Behlke, Brosius
Sturm: Müller
Auswechselspieler: Gielow, Brachwitz

Auswechslung:

Brachwitz für Orbanke (45.) Gielow für Bärs (60.)

Strafen:

Bärs (Gelb - Übertriebene Härte)

Torfolge:

1:0 Wolf (17.) 2:0 Wolf (28.) 2:1 (33.) 3:1 Müller (70.) 4:1 Brosius (87.) 4:2 (89.)

Spieler des Spiels:

Overhage, Wolf, Czech

Spielbericht:

Auch das zweite Heimspiel begann nicht ohne besondere Vorkommnisse. Nachdem wir beim ersten Heimspiel die Bälle in der Kabine liegen lassen hatten, fehlte diesmal der Schiedsrichter. Wir versuchten zwar noch einen ranzubekommen, aber so kurz vor Spielbeginn, war das leider nicht möglich. Von den Dauerzuschaern Rasche und Schrammi erklärte sich zu unserem Glück Steffen Schramm bereit, das Spiel zu leiten.
Wir wussten, die Aufgabe wird nicht leicht werden, da der Gegner immer oben mitspielt und einer unser Angstgegner ist (Pokalaus und Liga-Alltag). Die Anfangsphase wurde durch den LFC bestimmt, da wir wie so oft in der Anfangsphase keine Ordnung ins Spiel bringen konnten. Nach 10 Minuten kamen wir dann besser ins Spiel und hatten nach einer guten Chance aus 10 m, zahlreiche Ecken und Einwürfe in Torraumnähe, wovon eine von Sven per Kopf über die Linie gedrückt wurde (17.). Eine verunglückte Flanke von Tino L. landete zwei Minuten nach dem Führungstreffer nur an der Latte. In diesem Zeitraum hatten wir das Spiel besser im Griff und erarbeiten uns durch aggressives Zweikampfverhalten zahlreiche Torchancen.
In der 25. Minute kamen die Gäste zum Zuge und scheiterten mit eine 100%-igen Chance an unserem hervorragend aufgelegten Aushilfstorhüter Dirk. Doch eine weitere Ecke von Steffen fand wiedermal Sven, der perfekt stand und mit seinem Schienbein den Ball unhaltbar ins Tor beförderte (28.). Aber der zwei-Tore-Vorsprung hatte nur 5. Minuten Bestand, da wir wiedermal einen 60 Meter weit geschlagenen Ball nicht klären konnten. Robert sprang unglücklich am Ball vorbei und alle anderen schauten dumm aus der Wäsche. So stand der gegnerische Stürmer frei vor Dirk und überwandt ihn mit einem Heber (33.). Mit dem Halbzeitstand von 2:1 gingen wir in die Kabine.
Ab der 45. Minute brachten wir für Opa mit Tom einen zweiten Stürmer und stellten um, da unsere rechte Seite gerade in der Vorwärtsbewegung sehr anfällig war. Dem Wunsch unseres Kapitäns ausgewechselt zu werden, da ihm bis dahin nicht viel gelungen war, haben wir vorerst nicht entsprochen. Mit der Systemumstellung auf 4-4-2 erarbeiten wir uns in der zweiten Halbzeit zahlreiche Chancen und standen nun auch defensiv wesentlich kompakter, was auch auf die Einwechslung vom Langen für Bärs resultiert, und ließen bis zur 75. Minute nur einen Torschuss des Gegners zu.
Der im Spielverlauf immer stärker werdende Kevin C., sowohl spielerisch als auch kämpferisch, scheiterte mit seinem Lupfer aus 12 Metern am gegnerischen Torwart. Der Freistoß von Tino in der 70. Minute aus gut 30 Metern halblinks staubte Kevin M. nach einem Abpraller des Torhüters in alter Müllermanier zum 3:1 (70.) ab und sicherte sich somit sein drittes Saisontor. Eine Bogenlampe von Branne aus 30 Metern in der 87. Minute sicherte uns einen drei-Tore-Vorsprung. In unseren Köpfen hatten wir nun die drei Punkte (wie schon so oft) fest eingeplant und spielten nun mit fehlendem Ehrgeiz weiter. Und bekamen zwei Minuten später dafür die Quittung mit dem 4:2. Wir hätten durch unser nachlässiges Zweikampfverhalten auch noch einen weiteren Treffer kassieren können, doch da hatte unser Torhüter etwas dagegen.
Im Großen und Ganzen ist der Sieg verdient, was schon das Chancen- und Eckenverhältnis aussagt. Wir hatten drei Mal soviele Chancen und Ecken als LFC.
Vielen Dank auch nochmal an Herrn Schramm für die gute Schiedsrichterleistung und dem korrekten Umgang mit den stets meckernden LFCern.

3. Spieltag [25.09.2010]

SC Staaken III - Eintracht Mahlsdorf III (6:0)

Mannschaftsaufstellung:

Auswechslung:

Strafen:

Torfolge:

Spielbericht:

Nicht genug Spieler. Kein Spiel. So müssen wir beim nächsten Zusammentreffen trotzdem nach Staaken.

2. Spieltag [04.09.2010]

Eintracht Mahlsdorf - Hertha BSC IV 3:2 (2:0)

Mannschaftsaufstellung:

Tor: Jankowiak
Abwehr: Czech, Behlke, Maire, Wolf
Mittelfeld: Brosius, von Angern, Bärs, Kaatsch
Sturm: Müller, Brachwitz
Auswechselspieler: Zschommler, Gielow, Messow

Auswechslung:

Gielow für Maire (73.)

Strafen:

Kaatsch (Gelb - Meckern, 55.) Bärs (Gelb - Meckern) Müller (Gelb - vor Torwart)

Torfolge:

1:0 Bärs (28.) 2:0 Müller (32.) 3:0 Müller (70.) 3:1 (78.) 3:2 (80.)

Spielbericht:

Ein Spiel gegen die Hertha ist in den letzten 3 Jahren immer sehr emotionsvoll gewesen. Auch wenn wir meist überlegen waren, haben wir die Spiele, wenn auch gewonnen, selten konzentriert zu Ende gebracht, gerade zu Hause. Diesmal ließen wir bis zur 75. Minute keine Chance zu, führten 3:0.
Die letzte viertel Stunde gehörte der Hertha. Das 3:1 und 3:2 fiel in schneller Folge, da wir unser Mittelfeld freigaben. Im Gegensatz zu uns nutzte der Gegner die wenigen Chancen, die sich ihm boten und wir ließen zuvor viele gute Möglichkeiten liegen.
Bei einem Chancenverhätlnis von 30 zu 5 braucht man nicht viel zu sagen. Ein gerechter doch fast gefährdeter Sieg.

1. Spieltag [07.09.2010]

SF Neuköln Rudow - Eintracht Mahlsdorf 2:2 (0:1)

Mannschaftsaufstellung:

Tor: Jankowiak
Abwehr:Czech, Orbanke, Schramm, Wolf
Mittelfeld: Behlke, von Angern, Bärs, Kaatsch
Sturm: Müller, Seefeld
Auswechselspieler: Gielow, Messow

Auswechslung:

Gielow für Orbanke (63.)

Strafen:

Kaatsch (Gelb - Meckern, 55.) Seefeld (Gelb - Meckern, 90.) Bärs (Gelb - Foul, 71.)

Torfolge:

0:1 Wolf (15.) 1:1 (55.) 2:1 (57.) 2:2 Behlke (90.)

Spielbericht:

Zum aus Witterungsgründen verschobenen 1. Auswärtsspiel der Saison 2010/2011 trafen wir uns an einem Dienstagabend auf dem Sportplatz der Sportfreunde aus Neukölln Rudow (Lipschitzallee). Im Vergleich zum ersten Saisonspiel fehlten uns Robert und Tom, die aber von Schrammi und Mirko aus unserer Zweiten ersetzt wurden. Co-Trainer Henry folgte uns auch zum ersten Auswärtsspiel.
Obwohl uns die Taktik der Gegner schon vor dem Spielbeginn bekannt war (lange weite Bälle nach vorne schlagen und hinterher rennen), fanden die Mahlsdorfer die ersten 15 Minuten nicht ins Spiel. Schon nach einer Minute hatte Neukölln Rudow eine hundertprozentige Chance, die aber vom eigenen Stürmer verhindert wurde, da dieser auf der Torlinie angeschossen wurde. Nachdem wir die erste Druckphase der Heimmannschaft standgehalten hatten, fanden wir durch engagierteres Zweikampfverhalten besser ins Spiel. Ein starkes Dribbling von Mirko und der anschließende Pass auf Kevin M. verwerteten wir alleinstehend vorm gegnerischen Tor leider nicht. Der anschließende Eckball brachte uns dann aber die überraschende Führung. Nachdem der Ball am kurzen Pfosten verlängert wurde, haute Sven den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts in die lange Ecke (15. Minute).
Mit viel Glück und einem gut aufgelegten Torhüter Jankowiak hielten wir die Führung bis zur Halbzeitpause. Mit dem Ziel besser an den Männern zu stehen, aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen und die vernachlässigte linke Seite besser einzubinden, gingen wir aus der Kabine.
Wir gingen die Halbzeit besser an, hatten sogar eine hunderprozentige durch Kevin M.. Doch ein Konter in der 60. Minute warf alle Vorsätze über den Haufen. Ein langer Ball vom gegnerischen Strafraum flog wiedermal über das gesamte Mittelfeld und ebenfalls über unsere indisponierte Viererkette. Leider konnten wir den gegnerischen Angreifer nicht mehr stoppen und fingen uns somit den längst verdienten Ausgleich zum 1:1.
In den nächsten Minuten wuchs unsere Verunsicherung und es kam, wie es kommen musste: Eine gelungene Kombination der Neuköllner brachte unser defensives Mittelfeld und die Verteidigung durcheinander. Kevin C. ließ sich in die Mitte ziehen und machte somit den Raum für den rechten Angreifer der Sportfreunde auf, der frei vor unserem Torwart stand. Den Querpass konnten wir auch nicht verhindern und so gerieten wir in der 62. Minute das erste Mal in dieser noch sehr jungen Saison in Rückstand.
In den nächsten 20 Minuten war nur eine Doppelchance durch Mahlsdorf erwähnenswert und die gelben Karten unseres Kapitäns Nico (und die „fast“ gelb-rote Karte – dem die ganze Zeit irgendwie abwesend wirkenden Schiri sei Dank) und Mirko.
Der für die Innenverteidigung eingeplante Schrammi konzentrierte sich mit zunehmender Spieldauer richtiger Weise auf die Angriffsbemühungen der Mahlsdorfer. Doch wir hatten weiterhin zu wenig Durchschlagskraft durch die nun mauernden Sportfreunde aus Neukölln Rudow. In den letzten Spielminuten erarbeiteten wir uns viele Standardsituationen und Freistöße in Strafraumnähe, die den Weg ins Netz aber nicht fanden. Bis zur 90. Minute: Wir hatten einen Eckball, der nach wirrem Durcheinander im Strafraum durch eine Bogenlampe bis zur Strafraumkante geklärt wurde und genau vor den Füßen von Steffen landete. Der hatte sich wohl Sven´s Schuss aus der ersten Halbzeit angeguckt und schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Somit wurde uns ein Punkt gerettet.
Das ganze Mannschaftsgefüge der Mahlsdorfer zeigte heute eine schwache Leistung. Im Vergleich zum ersten Saisonspiel wirkten wir am heutigen Tag unkonzentriert und nicht heiß genug, die drei wichtigen Punkte zu entführen. Vielleicht liegt uns die abendliche Anstoßzeit in der Woche nicht, doch zusammenfassend können wir mit dem einen Punkt ganz gut leben.
Vielen Dank auch an Schrammi und Mirko, die durch die Aushilfe leider das Dienstagstraining verpassten, und auch an unseren rasenden Reporter/Kameramann, der das Spiel für weitere Taktikstunden aufnahm und uns zur Verfügung stellen wird.

Spielberichte werden erstellt vom Trainer/Co-Trainer des Teams

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