AK 32
Landesliga - 2007/2008 - Staffel  1

Trainer :Rainer Beyer



 

Spieltag

Heimmannschaft

Gastmannschaft

Tore

09.09.07

BSV Al-Dersimspor

BSV Eintracht Mahlsdorf

2 : 5

16.09.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

Wittenauer SC Concordia

2 : 0

22.09.07

SV Lichtenberg 47

BSV Eintracht Mahlsdorf

2 : 5

30.09.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

TSV Lichtenberg

5 : 0

07.10.07

Spandauer Kickers

BSV Eintracht Mahlsdorf

4 : 1

13.10.07

Stern Kaulsdorf

BSV Eintracht Mahlsdorf

0 : 6

21.10.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

Club Italia

2 : 5

28.10.07

VSG Altglienicke

BSV Eintracht Mahlsdorf

5 : 2

04.11.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

VfB Sperber Neukölln

2 : 0

18.11.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

 

 

25.11.07

SF Johannisthal

BSV Eintracht Mahlsdorf

3 : 0

02.12.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

VfB Concordia Britz

0 : 3

09.12.07

BSV Eintracht Mahlsdorf

BFC Viktoria 89 II

1 : 1

08.02.08

VfB Concordia Britz

BSV Eintracht Mahlsdorf

1 : 1

16.02.08

BFC Viktoria 89 II

BSV Eintracht Mahlsdorf

0 : 2

24.02.08

Wittenauer SC Concordia

BSV Eintracht Mahlsdorf

5 : 5

02.03.08

BSV Eintracht Mahlsdorf

SV Lichtenberg 47

2 : 2

09.03.08 TSV Lichtenberg BSV Eintracht Mahlsdorf 5 : 1
06.04.08 BSV Eintracht Mahlsdorf Spandauer Kickers 0 : 1
13.04.08 Club Italia BSV Eintracht Mahlsdorf 6 : 0
20.04.08 BSV Eintracht Mahlsdorf VSG Altglienicke 2 : 1
26.04.08 VfB Sperber Neukölln BSV Eintracht Mahlsdorf 1 : 2
04.05.08 BSV Eintracht Mahlsdorf BSV Al-Dersimspor 1 : 1
18.05.08 BSV Eintracht Mahlsdorf SF Johannisthal 6 : 1
25.05.08 BSV Eintracht Mahlsdorf Stern Kaulsdorf 7 : 1

 

 

Verein

Sp

g

u

v

Tore

Diff

Pkt

1

Spandauer Kickers

24

21

2

1

105:18

87

65

2

Club Italia

24

19

3

2

106:38

68

60

3

SV Lichtenberg 47

24

13

2

9

76:59

17

41

4

SF Johannisthal

24

12

2

10

84:62

22

38

5

BSV Eintracht Mahlsdorf

24

11

5

8

60:50

10

38

6

TSV Lichtenberg

24

10

6

8

62:66

-4

36

7

BFC Viktoria 89 II

24

9

3

12

71:85

-14

30

8

VFB Sperber Neukölln

24

7

8

9

50:62

-12

29

9

BSV Al Dersimspor

24

8

4

12

63:102

-39

28

10

Wittenauer SC Concordia

24

7

4

13

67:77

-10

25

11

VSG Altglienicke

24

5

7

12

48:87

-39

22

12

VfB Concordia Britz

24

6

3

15

43:83

-40

21

13

SG Stern Kaulsdorf

24

2

3

19

42:88

-46

9

 

 Tore

 Vorlage

 Tore Pokal

 Spieler

24

 

 

 Nake

 

11

 

 

 Meier

 

7

 

 

Horländer

 

4

 

 

Richter

 

4

 

 

Fricke

 

3

 

 

Lutz

 

2

 

 

Wolter

 

2     Wagner  
1     Eske  
1     Schmäu  

 

Spielberichte

24. Punktspiel 25.05.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen Stern Kaulsdorf 7:1 (2:1)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse, Gebauer, Fricke, Wagner,  Lutz, Hermann, Wolter, Bauer , Großmann, Meier, Nake

AW: 46.min  Eske für Bauer und Overhage für Güse

Torfolge:

12. Min.  0 : 1, 13. Min. 1 : 1 Heiko Nake, 35. Min. 2 : 1 Heiko Nake, 51. Min. 3 : 1 Heiko Nake, 70. Min. 4 : 1 Heiko Nake, 79. Min. 5 : 1 Thomas Eske, 80. Min. 6 : 1 Heiko Nake, 81. Min. 7 : 1 Boris Meier                 

Spielbericht: 

Es war das letzte Spiel bei der AK32 unter meiner Führung. Und mein Wunsch war es, mit einem Sieg eine Mannschaft an meine Nachfolger abzugeben. Dies ist gelungen, obwohl mir mit Jörg Horländer der Leistungsträger der vergangenen 5 Jahre  ebenso fehlte, wie unsere neuen Abwehrgaranten Thomas Schwarz und Andre Krüger.  Mein persönlicher Dank an alle Spieler, die mich über diese Jahre mit Erfolg (wie ich insgesamt resümieren darf) begleiteten. Es waren für mich schöne Jahre, mit vielen positiven aber auch grauhaarigen Erlebnissen, die ich (und übrigens auch meine Ingrid) nicht vergessen werden. Eine solche Mannschaft führen zu dürfen ist eine Ehre für jeden Trainer. Vielen Dank an Euch von uns beiden. Ich hoffe, dass der Großteil bei den 40ern dann ebenso weiter machen werden. Und vielen Dank auch an alle für die netten Abschiedspräsente. Aber nun zum Spiel.  Wir begannen einfach zu lässig. Scheinbar hatte jeder das Spiel schon gewonnen, ohne den Gegner richtig ernst zu nehmen. Die Quittung folgte schnell. Stern wollte unbedingt dagegen halten und tat dies auch zunächst recht ordentlich. Das 0:1 entsprach zwar nicht wirklich dem Spielverlauf, aber unser Abwehrverhalten wurde auf diese Art und Weise regelrecht vorgeführt. Der schnelle Ausgleich danach war glücklich, brachte aber zunächst keine wirkliche Sicherheit. Schon im Gegenzug hätten die Sterne aus Kaulsdorf wieder in Führung gehen können. Aber dagegen hatte Jean Güse etwas, der die wiederum inkonsequente Abwehrarbeit hervorragend ausbügelte. Von diesem Zeitpunkt an spielten wir wirklich guten Fußball, konzentriert und angriffsorientiert. Nur die Tore fehlten noch zur Beruhigung. Andreas Lutz hatte kein Glück bei seinen Versuchen, Boris Meier und Heiko Nake ebenso. Heiko verdiente sich allerdings an diesem Tag die Bestnote, denn er war es auch, der uns noch vor der Pause in Führung brachte. Sicherlich war danach bis zur Halbzeit noch der eine oder andere Treffer möglich (Andreas Lutz, Boris Meier, Heiko Nake!), aber der fiel nicht. So mussten wir unsere torhungrige Zielstellung (das Torverhältnis spielt bei der Endplatzierung noch eine große Rolle - wir können uns ja nicht mehr wehren!) auf die zweite Halbzeit verlegen. Nach der Pause wurden Thomas Eske und Dirk Overhage eingewechselt, nicht weil Rene Bauer und Jean Güse schlecht gespielt haben (ganz im Gegenteil!), sondern weil es vor dem Spiel so festgelegt wurde. Und auch als Dank an die 40er, die unsere Mannschaft in den vergangenen Jahren hervorragend ergänzten. Dirk wurde nur einmal richtig gefordert, aber Thomas belebte unser Spiel nach vorn ganz wesentlich. Mit ihm wusste Kaulsdorf nichts anzufangen und er bereitete das "Knackpunkttor" zum 3 : 1 klasse vor. Die Sterne waren abgeschossen, und von nun an ging es nur noch um die Höhe des Erfolgs. Heiko lief jetzt fast zur Höchstform auf, erzielte nach seinem Hattrick auch noch den Quarttrick (Sprachschöpfung von Rainer Beyer - wird beim Patentamt als Marke angemeldet!), hätte auch noch den Quinttrick (Sprachschöpfung siehe zuvor) erzielen können, aber sein Pfostenknaller verhinderte dies.  Die Tore 5, 6 und 7 fielen nach sehr sehenswerten Angriffszügen, und hätte Andreas Lutz mal seine Schußstiefel ordentlich geputzt, hätte das Ergebnis auch zweistellig werden können. In der Schlußphase konnte wir zufrieden sein, dass Hoppe (5) nicht noch das zweite Gegentor erzielte, weil wir allzu arglos uns dann, wie zum Anfang, in der Deckung verhielten. Fazit:  Ein Sieg, der uns zunächst schwerer fiel als erwartet.

 

23. Punktspiel 18.05.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen SF Johannisthal 6:1 (1:1)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse, Schwarz, Fricke, Wagner, Gebauer, Lutz, Wolter, Krüger, Großmann, Meier, Nake

AW: 46. Min. Leonhardt für Krüger, 62. Min. Bauer für Großmann

Torfolge:

14. Min. 0-1(11), 32. Min. 1-1 Meier, 56. Min. 2-1 Wolter, 63. Min. 3-1 Nake, 84. Min. 4-1 Meier, 85. Min. 5-1 Meier, 90. Min. 6-1 Meier

Spielbericht: 

Es war die Wiedergutmachung für unser schwaches Hinspiel, das wir 3:0 verloren hatten. Johannisthal begann wieder sehr stark und spielte uns auf unserer rechten Abwehrseite phasenweise schwindlig. Die Nummer 8 (Gulich) war bei seinen Flügelläufen kaum zu bremsen und in der Mitte warteten regelmäßig ein oder zwei einschussbereite Stürmer. Unsere vielbeinige Abwehr und Jean Güse verhinderten Schlimmeres. Dennoch kam die frühe Führung für Johannisthal über diesen Weg zustande. Und sie wollten nachsetzen. Pausenlos marschierte der Gegner auf unser Tor zu. Einen weiteren Treffer konnten sie aber nicht erzielen. Unser Ausgleichstreffer fiel eher glücklich als herausgespielt. Boris Meier, schon zu diesem Zeitpunkt einer der Agilsten, bedrängt seinen Abwehrspieler, dass der den Ball nicht kontrollieren kann. Der Torwart stürzt heraus, schießt seinen eigenen Mitspieler k.o. und Boris ist der lachende Dritte. Über gute Angriffszüge befreiten wir uns in der ersten Halbzeit mehr und mehr. Johannisthals Anfangsoffensive verblasste zusehends. Einige Spieler der SF liefen schon erkennbar im roten Bereich. Dies wurde zur Halbzeit angesprochen und von den meisten mit einem Lächeln quittiert. Ein kurzes Aufflackern der Johannisthaler Offensivaktionen zu Beginn der zweiten Halbzeit sah unsere Abwehr auf dem Posten und nach einem schulmäßigen Angriff - von der rechten Abwehrseite clever eingeleitet - lässt Rene Wolter, herrlich von Heiko Nake und Jens Leonhardt in Szene gesetzt, dem Torwart keine Chance. Johannisthal war jetzt stehend k.o. und Heiko konnte den schwachen Torwart kurz darauf zum 3:1 überwinden. Die Angriffe der SF blieben nun immer wieder in unserer sehr guten Abwehr, aus der Thomas Schwarz noch herausragte, hängen. Unsere Konter-Attacken waren zunächst bei Boris, Heiko und Jens noch erfolglos. Doch in der Schlussphase wurde Boris für seine starke Leistung mit einem (ziemlich teuren!!) Hattrick belohnt, auch weil seine Nebenleute  ihm regelmäßig den Ball einschussbereit vorlegten.  Ein feiner Sieg, der so (und vor allem in der Höhe!) nicht erwartet werden konnte.

 

22. Punktspiel 04.05.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen Al Dersimspor 1:1 (0:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

  Gebauer  Schwarz  Leonhardt  Wagner

    Meier      Lutz        Wolter    Schulze

Nake    Horländer

AW: 60. Min. Fricke für Schwarz, 60. Min. Großmann für Gebauer, 70. Min. Schmäu für Lutz 

Torfolge:

60.Min. 0:1 (14), 64.Min. 1: 1 Jörg Horländer

Spielbericht: 

Es war das wieder einmal ein Spiel zum Abgewöhnen. Ironisch könnte man sagen: Wir haben ein Unentschieden gegen einen "übermächtigen Gegner" man gerade noch so erkämpft. Ich kann mich bei den Ausgewechselten nur entschuldigen, dass ich sie ausgewechselt habe und ebenso bei den Eingewechselten, dass sie sich das noch antun mussten. Man wünschte sich, dass die (wie auch immer einzuordnenden) Diskussionen danach um spielerische und positionelle Akzente auch schon davor im Spiel von dem Einen oder dem Anderen umgesetzt worden wären. Denn wenn man eine taktische Disziplin, in welcher Aufstellung auch immer, von dem Anderen erwartet, dann muss man diese im Bedarfsfall auch selbst einbringen. Aber es hilft uns nicht die "Vorstellung der Wortführenden" über positionelle Veränderungen, sondern nur die Disziplin bei der Umsetzung der vorgegebenen (und sogar vorher abgestimmten!) spiel- und positionsorientierten Taktik. Wenn wir unsere 4 Riesen wenigstens zu 25 % nutzen, gehen wir als Sieger vom Platz. Da hätte sogar noch Martin Schmäu (wie zuvor auch andere Spieler!) zum Matchgewinner werden können. Fakt ist, wir haben den letzten, notwendigen Punkt zum Klassenerhalt noch längst nicht erkämpft und damit das vordergründige Jahresziel erreicht. Auch Britz kann, wie Sperber und Viktoria, noch an uns vorbei ziehen! Keiner sollte davon ausgehen, dass uns Johannisthal die Punkte schenkt und unser letztes Spiel gegen Kaulsdorf doch eigentlich schon gewonnen ist. Unter Druck ist jeder Gegner sehr ernst zu nehmen!! Und die anderen Mannschaften kämpfen auch ums Überleben! Fazit: Was nun noch kommt ist Zittern oder Blamage!

 

21. Punktspiel 26.04.2008 Sperber Neukölln gegen Eintracht Mahlsdorf 1:2 (0:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse  Gebauer  Krüger  Wolter   Wagner

Leonhardt  Hermann  Fricke   Eichler

                                 Meier   Horländer                                      

AW: 30. Min. Lutz für Fricke, für Leonhardt, 70. Min. Schmäu für Hermann

Torfolge:

69. Min.  0 : 1  Andreas Lutz, 74. Min.  0 : 2  Martin Schmäu, 85. Min.   1 : 2 

Spielbericht: 

Eine geschlossene, kämpferische Mannschaftsleistung, die in der zweiten Hälfte auch noch durch spielerisch überzeugende Mittel zum Erfolg führte. Jeder hängte sich voll rein, und letztlich gewannen unsere besseren Einwechslungen das Spiel. Wir setzten die vorgegebene Taktik, den Gegner schon im Mittelfeld zu attackieren, bravourös um. Sperber musste den Angriffsmut immer schon vor dem Strafraum bzw. Abschluss unterbrechen und in die Breite spielen. Sie kamen nur zu zwei nennenswerten Möglichkeiten, die aber auch klar vergeben wurden. Jean Güse war wenig beschäftigt, was die gute Abwehr-Leistung bestätigt. Auch der frühzeitige, verletzungsbedingte Wechsel von Thomas Fricke knackte unsere Psyche nicht. Andreas Lutz machte sein wohl bestes Spiel der Rückrunde. Nach vorn ging allerdings zunächst nicht all zuviel los. Zu unpräzise waren da die Zuspiele, zu schnell gaben wir den Ball wieder her. Das änderte sich in Halbzeit 2, als Hempi Eichler mehr Freiheiten nach vorn bekam, da Helmut Großmann die linke Abwehrseite erfolgreich zumachte. Leo wurde hier der Taktik "geopfert", was, wie man nun weis, durchaus erfolgreich war. So etwas geht sicherlich nicht immer gut, war aber gegen diesen leicht lesbaren Gegner genau die richtige Entscheidung. Den Durchbruch schafften dann Andreas Lutz (Ladehemmung damit repariert!) und der für Hermi eingewechselte und von Boris Meier bestens bediente Martin Schmäu (sogar mit seinem schwächeren rechten Fuß!) mit herrlich heraus gespielten, sehenswerten Toren. Andreas Lutz, Martin Schmäu und der plötzlich auf rechts vorne auftauchende Rene Wolter (Riesen-Riese!!!) hätten dann frühzeitig den Deckel auf den Topf machen können, aber bei ihren Chancen fehlte es dann doch an der Konzentration zur Präzision. So musste wir nach dem Anschlusstreffer von Sperber, die nun alles nach vorn warfen, noch um den Sieg bangen. Doch erhobenen Hauptes hielten wir bis zum Schluss durch, verhinderten durch Marc, Frieder und Jean den Ausgleichstreffer, was natürlich auch mit etwas Glück verbunden war. Um so größer war die Freude danach, die wir dann später im gemütliche Kreis bei Hempi genießen konnten. Danke Hempi!

 

20. Punktspiel 20.04.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen VSG Altglienicke 2:1 (0:1)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse, Fricke, Gebauer, Schwarz, Wagner, Meier, Krüger,  Hermann, Wolter, Nake, Horländer  

AW: 46. Min. Lutz für Fricke 70. Min. Schmäu für Meier 78. Min. Leonhardt für Gebauer

Torfolge:

20.Min.0:1 ET Thomas Fricke, 75.Min. 1:1 Heiko Nake (FE), 84.Min.2:1 Heiko Nake

Spielbericht: 

Es war das erwartet schwere 6-Punkte-Spiel gegen einen Gegner, der sich kurzfristig noch mit mindestens einem Spieler der ersten Mannschaft verstärken konnte. Irgendwie kam das insgesamt dann uns gelegen, weil wir das Spiel nicht machen mussten und weil Altglienicke den Sieg eher brauchte, als wir. Allerdings hatten wir kaum eine Chance zum Führungstor. Kompakt in der Abwehr stehend und mit spielerischen Mitteln nach vorn, so sollte unser Spiel aussehen. Wir wurden allerdings mehr hinten gefordert, als uns lieb war, ohne dass der Gegner wirklich vor unserem Tor Gefahr verbreitete. So entstand das 0:1 eher zufällig als verdient. Unser Thomas Fricke leitete eine Eingabe von links unglücklich aber sehenswert ins eigene Tor ab. Diesen Rückstand mussten wir erst einmal verkraften, und wir waren in der Folgezeit mehr bemüht darum, unsere Nerven in den Griff zu kriegen, als ernsthaft das Tor von Altglienicke zu bedrohen. So blieb es bis zur Halbzeit bei der insgesamt eigentlich verdienten Führung von Altglienicke. Eine ganz andere Mannschaft sah der Zuschauer in der zweiten Halbzeit. Die Umstellung von Rene Wolter ins Abwehrzentrum tat der Mannschaft gut. Andreas Lutz hatte rechts im Mittelfeld genügend Möglichkeiten, den Gegner zu beeindrucken, doch vorn im Sturm wollte lange Zeit nichts gehen. Als wir draußen schon beteten, dass wenigstens noch der Ausgleichstreffer gelingen würde, tat uns Altglienicke den Gefallen und foulte Jörg Horländer im Strafraum. Den fälligen Elfer versenkte Heiko Nake souverän. Fortan spielte nur noch Eintracht Mahlsdorf, Altglienicke war platt. Plötzlich erinnerte sich der eine oder andere daran, dass Fußball "gespielt" werden muss, um zum Erfolg zu kommen. Die schönste Kombination, eingeleitet von Rene Wolter im Doppelpass mit Jörg Hermann wurde von Heiko Nake, aufgelegt von Rene, zum Siegtor verwertet. Davor und danach hatte allerdings Heiko schon die Möglichkeit, das Ergebnis noch höher zu unseren Gunsten zu gestalten. Fazit: Ein Sieg, der unheimlich wichtig für unser Klassenerhaltsziel war!

 

19. Punktspiel 13.04.2008 Club Italia gegen Eintracht Mahlsdorf 6:0 (3:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse, Wolter, Meier, Schwarz, Wagner, Husfeldt, Horländer, Kubsch, Schmäu, Nake,  Richter Aw.:  32. Min. Leonhardt für Schwarz 45. Min. Lutz für Schmäu   

Torfolge:

9. Min. 1:0 ,16. Min. 2:0 ,21. Min. 2:0 ,76. Min. 4:0 ,88. Min. 5:0 ,89. Min. 6:0

Spielbericht: 

Von Anfang an setzte uns Italia derart unter Druck, dass Fehler und Gegentore sich rasch abzeichneten. Besonders der Spieler Rätsch (11) war einfach nicht in den Griff zu kriegen und hatte dazu noch kongeniale Nebenspieler in Orazio (22) und Ünlü (6). Hinten stand Italia bombensicher, ließ nichts zu und konnte immer wieder die Angriffe durchdacht aufbauen. Wir fanden bis zum 3:0 kein Gegenmittel, die Wirbelwinde von Westend aufzuhalten. Nach dem 3. Treffer schaltete Italia zwei Gänge zurück, und wir hatten nun eigentlich die Möglichkeit, selbst unser Spiel zu finden. Nur funktionierte bei uns aber der sichere Pass zum Nebenspieler nicht. Wir kamen deshalb nur zu Angriffsbemühungen, allerdings nicht wirklich zu torverdächtigen Chancen. Fast eine Stunde lang hielten wir Italia nun von unserem Tor weg, dann schlug es wieder dreimal bei uns ein, und der trostlose Tag ging endlich zu Ende. Es war keineswegs ein solch erbärmliches Spiel, wie gegen den TSV Lichtenberg. Club Italia war uns in allen Belangen überlegen. In dieser Form ist Italia sicherlich höher einzustufen als SpaKi. Eine böse Niederlage, die bei konsequenterem Spiel des Gegners auch noch höher hätte ausfallen können.

 

18. Punktspiel 06.04.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen Spandauer Kickers 0:1 (:)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse, Wolter, Schwarz, Krüger, Wagner, Meier, Lutz, Hermann, Kubsch, Nake, Horländer

Ew.:  63. Min Richter für Lutz

Torfolge:

0-1 (20.min)

Spielbericht: 

15 Minuten lang bestimmten wir das Spiel und hatten auch, insbesondere durch Mario und Jörg (Horländer), dicke Möglichkeiten zur Führung. SpaKi konterte stark verlief sich aber ein ums andere Mal in unserer Abwehr. Umso überraschender dann die Gästeführung, als die Nr. 10 zur Flanke von links kam, der Ball fast von der Torauslinie per Kopf in die Mitte gespielt wurde und Argüder zum Matchwinner wurde. Erst danach wurde SpaKi wirklich seiner Spitzenreiterfunktion gerecht und beschäftigte uns 15 Minuten lang in unserer eigenen Hälfte. Doch wir  fingen uns wieder. Unsere Abwehr stand wieder gut und nach vorn hatten wir erneut einige Möglichkeiten zum Ausgleich. SpaKi hatte nur noch einmal kurz vor der Pause, nach einem kapitalen Abwehrschnitzer, eine gute Chance, die aber Jean Güse bravourös entschärfte. Die zweite Halbzeit begann für uns sehr aufregend. Erst ein Handspiel an der Strafraumgrenze von Andre Krüger und dann ein kapitaler Bock von Rene Wolter (ansonsten aber Herr der Abwehr!) verunsicherte unsere Mannschaft kurzzeitig. SpaKi nutzte diese Einladungen allerdings nicht und so konnten wir uns wieder befreien. Jeder gab alles und an Möglichkeiten, den Ausgleich zu erzielen, mangelte es nicht. SpaKi war dennoch nicht ungefährlich, gegen unsere Abwehr allerdings auch ziemlich ideenlos. Und zwischen der 63. und 85. Minute waren wir klar am Drücker. Heiko Nake war wohl der Pechvogel dieser Druckphase. In zwei Situationen wurde ihm vom Schiri, der ansonsten ziemlich kleinlich pfiff, kein Freistoß bzw. Elfmeter zugesprochen. Schade, denn der Ausgleich wäre nicht unverdient gewesen. So mußten wir noch einmal starke 5 Minuten von SpaKi überstehen, in denen Jean uns vor dem 2. Gegentor bewahrte. Der ganzen Mannschaft gebührt ein Lob für diese kämpferische Leistung, gegen einen Tabellenführer, der eine höhere Ergebniserwartung zu seinen Gunsten hatte, an diesem Tage aber durchaus von uns zu knacken war. Fazit: Komisch, eine Niederlage mit positivem Beigeschmack!

 

Testspiel 17.03.2008 BW Berolina Mitte gegen Eintracht Mahlsdorf 5:1 (2:1)   Mannschaftsaufstellung EM:

Hakansson ,Schulze, Horlaender, Fricke, Wagner, Lutz, Tomiak, Husfeldt, Meier, Brama, Nake

Torfolge:

0:1 Brama (08.), 0:2 Nake (83.)

Spielbericht: 

Bei Berolina Mitte spielten wir gegen eine relativ junge Mannschaft, die in der ersten Halbserie viele Tore geschossen aber auch noch mehr Tore gefangen hatte. In der Winterpause verstärkte sich Berolina allerdings besonders im Abwehrbereich, was nachdrücklich von Erfolg gekrönt war. Die ersten 4 Spiele wurden nicht verloren und die Torausbeute von 13:6 war nur unwesentlich schlechter als die unsere (12:3). Wir mussten also gewarnt sein, und das waren wir auch. Konzentriert gingen wir in das Spiel und hätten gleich mit dem ersten Angriff durch Boris Meier in Führung gehen können. Aber der scharfe Wind verblies diese gute Situation, ebenso wie viele Chancen danach. Dennoch erzielten wir verdient schon frühzeitig die Führung durch Tino Brama, der eine Flanke von Boris per Kopf nutzte. Vorausgegangen war ein energischer Einsatz von Frieder Wagner dessen Pressschlag bei Boris landete, sodass dieser unbedrängt und präzise flanken konnte. Danach kam Berolina stärker auf. Volker Braungart war aber auf der Hut, musste allerdings einmal auch Kopf und Kragen riskieren. Mehrfach blieb der Pfiff bei Foulspielen an Jörg Horländer aus. Der Schiri erklärte das hinterher mit der tiefstehenden, grellen Sonne, was durchaus stimmen konnte, weil auch viele Spielsituationen (Zuspiele, Ballannahmen, Direktablagen) nicht nur vom Wind beeinflusst wurden, sondern auch von der Sonne (Sichtprobleme). Bis zur Halbzeitpause (wir spielte zunächst mit Wind und Sonne im Rücken) mussten wir eigentlich noch das eine oder andere Tor machen. Chancen hatte wir wieder reichlich. Die besten davon hatte sicherlich Heiko Nake (2 mal) und Jörg Horländer, aber Berolina hatte ebenfalls einen gut aufgelegten Keeper im Tor, der mindestens 3 Riesen entschärfte. Auch zu Beginn der 2. Halbzeit hatten wir gleich wieder eine Großchance, aber Boris entschloss sich zu einem Zuspiel auf Heiko, der aber abseits stand. Sicherlich hätte Boris diesen Angriffszug selbst abschließen müssen. Danach hatten wir zweimal Riesendusel: Zunächst vertändelt Jörg den Ball, aber Volker passte auf. Dann unterlief Frieder einen noch aufspringenden Bogenball, aber Bero's Stürmer hatten auch kein Glück. Der Ball flog knapp am langen Dreiangel vorbei. Ab der 60. Minute bekamen wir das Spiel wieder in den Griff, aber Tore wollten einfach nicht fallen. Tino war im Pech, als sein Rückzieher das Tor knapp verfehlte und später noch einmal, als der Keeper seinen Superkopfball entschärfte. Heiko schien auch das Pech an Fuß und Kopf zu kleben. Jörg, Boris, Thomas und Holger versuchten sich ebenso vergeblich. Berolina verdichtete die Abwehr und verzichtete in dieser Phase fast vollständig auf konzentrierte Angriffe. Sie warteten auf unsere Fehler und fast wäre dies von Erfolg gekrönt worden: Erst strich eine hohe, lange Flanke knapp am Tor vorbei, und dann gab es eine gefährliche Freistoß-Situation 17 m vom Tor entfernt in zentraler Position. Diesmal stellte sich unsere Abwehrmauer aber nicht so glatt an, wie gegen Eiche. Schuss und Nachschüsse konnte abgewehrt werden. Großer Jubel dann bei uns als Heikos Kopfball nach einer scharfen Eckballeingabe von Dirk Tomiak wie ein Torpedo einschlug. Dem Torwart riss es förmlich die Hände weg, so scharf war das Ding. Das Spiel war danach entschieden, obwohl es hüben wie drüben noch je eine dicke Chance gab. Was die Chancenverwertung betrifft konnte man wieder nicht zufrieden sein. Allerdings sei jedem Kritiker auch mal gesagt, dass man sich jede Chance auch erst einmal erarbeiten muss. Und in dieser Hinsicht sind wir sicherlich besser als in den vergangenen Jahren geworden Eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einem jederzeit verdienten Ergebnis.

 

17. Punktspiel 09.03.2008 TSV Lichtenberg 47 gegen Eintracht Mahlsdorf 5:1 (2:1)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

Fricke

Schwarz ,Krüger ,Wagner ,Husfeldt

Lutz , Nake, Horländer, Meier ,Richter

Ew.:  60. Min. Bauer für Horländer, 78. Min. Ulewski für Fricke

Torfolge:

3. Min.  0 : 1  Heiko Nake, 21. Min.   1 : 1, 40. Min.   2 : 1, 68. Min.   3 : 1, 75. Min.   4 : 1, 87. Min.   5 : 1

Spielbericht: 

15 Minuten lang währte unsere Hoffnung, diese Partie für uns zu entscheiden. Das frühe Führungstor nährte diese trügerische Hoffnung. Was danach aber geschah, hatte mit Fußballspielen aus unserer Sicht nichts mehr zu tun. Das war eine absolut peinliche Vorstellung! Und offensichtlich hat noch keiner gemerkt, dass wir in dieser Saison gegen den Abstieg spielen! Es ist auch nicht alles damit zum erklären, dass wir seit Wochen (übrigens sehr erfolgreich) unsere besten Spieler für die AK 40 I abstellen, damit diese sich ihren Traum von der Berliner Meisterschaft erfüllen können. Diese Doppelbelastung zehrt natürlich am Leistungsvermögen, ist aber nicht allein die Ursache für diese desolate Leistung. Wir spielen zur Zeit Fußball ohne Sinn und Verstand, können einen Gegner nicht bezwingen, der sich durch Undiszipliniertheit schon nach 37 Minuten durch eine GR-Karte selbst dezimiert, sind ständig im Zweikampfverhalten nur zweiter Sieger, bringen Pässe selbst aus kurzer Distanz nicht zum eigenen Mitspieler und zerfleischen uns in der, oftmals sehr wortstark und sinnlos geführten Diskussion um Fehler, die der Andere macht.  Jeder sollte sich selbstkritisch beurteilen! Egal wer, jeder würde zu dem Ergebnis kommen, dass er sich selbst nicht einsatzstark, intelligent und willens genug ins Spiel eingebracht hat. Uns fehlt zur Zeit eine Führungspersönlichkeit im Mittelfeld, die in der Lage ist, das Spiel in geordnete Bahnen zu bringen. Aber man kann sich solchen Spieler nicht backen. Das heutige Experiment mit Heiko Nake im Mittelfeld kann man durchaus als gescheitert betrachten. Zumal er sich mehr mit lautstarken Worten als mit positiven Akzenten in Szene setzte. Ihm allein ist dieses Desaster aber auch nicht anzulasten. Es war ein Versuch des Trainers, der als gescheitert abzuhaken ist. Und den der Trainer sich auch selbst ankreiden muss! Natürlich hätte uns ein gesunder Andreas Grützner, ein Mario Hemp oder Rene Wolter in dieser Situation sehr gut getan! Aber man kann immer nur mit dem vorhandenen Personal ein Spiel bestreiten. Und da sind Wunder offensichtlich zur Zeit aus ausgeschlossen. Wir wissen, dass wir es besser können. Und dieses Wissen muss der Antrieb für uns in den folgenden Spielen sein, es besser zu machen. Wir müssen nur unser fußballerisches Vermögen wieder auf dem Platz umsetzen. Um nichts Anderes geht es! Punkt! Fazit: Eine böse Niederlage, unserem Unvermögen geschuldet, aus der wir hoffentlich die richtigen Schlüsse ziehen.

 

16. Punktspiel 02.03.2008 Eintracht Mahlsdorf gegen Lichtenberg 47 2:2 (2:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

Fricke

Schwarz  Krüger  Wagner  Meier

Bauer   Schulze   Horländer

Nake    Richter  

 Ew.:  46. Min Gebauer für Meier, 75. Min. Husfeldt für Richter

Torfolge:

37. Min. 1:0  Heiko Nake, 42. Min. 2:0  Jörg Horländer, 75. Min. 2:1, 77. Min. 2:2

Spielbericht: 

Sturm und Regen bestimmten das Spiel. Deswegen konnte man zwei unterschiedliche Halbzeiten erleben. In der ersten Halbzeit (mit dem Wind im Rücken) nutzten wir unsere Chancen und führten 2 : 0, obwohl Li 47 mehr vom Spiel hatte. Jean Güse und Thomas Fricke hielten uns immer wieder im Spiel gegen teilweise drückend überlegende Lichtenberger. In der zweiten Halbzeit hatten wir zunächst die Spielkontrolle. Wir vergaben allerdings mehrfach in aussichtsreicher Position (4x Heiko Nake!). Eine unglückliche Schiri-Aktion brachte dann die Wende für Li 47. Ein nicht gepfiffenes Foulspiel an Jörg Horländer nutzte Lichtenberg zunächst zum Anschlußtreffer, die daraufhin aufkommende Unruhe in unserer Hintermannschaft auch gleich noch zum Ausgleich. Danach kämpften alle aufopferungsvoll bis zum Schlußpfiff. Kompliment insbesondere an Rene Bauer und Jörg Horländer, die tags zuvor noch bei der 40er 1 beim Sieg gegen Sperber unter ähnlich strapaziösen Bedingungen im Einsatz waren. Beide machten auch da ein sehr gutes Spiel. Jörg Horländer glänzte da mit 2 Toren und zwei Torvorlagen und war die vollen 60 Minuten im Einsatz. Beide Spieler überzeugten auch heute mit guten Leistungen. Thomas Schwarz und Andre Krüger gefielen erneut. Insgesamt ein gerechtfertigtes Unentschieden!

 

15. Punktspiel 24.02.2008  Concordia Wittenau gegen Eintracht Mahlsdorf 5:5 (5:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Torfolge:

Thomas Fricke (2 x Foulelfmeter), Jörg Horländer, Heiko Nake , ET CW

Spielbericht:

Erfreulich aus Mahlsdorfer Sicht war, dass sich die Mannschaft nie aufgab und zum Schluß auch noch dem Sieg näher war, als der Gegner. Dieser agierte allerdings nach teilweise bösen Fouls schlußendlich nur noch mit 8 Mann.

 

14. Punktspiel 16.02.2008  Viktoria 89 II gegen Eintracht Mahlsdorf 0:2 (0:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

Fricke

Schwarz ,Krüger ,Wagner, Hübner

Gebauer ,Horländer ,Großmann, Meier ,Nake

Ew.:  88. Min. Mertke für Gebauer

Torfolge:

53. Min. 0:1 Meier ,58. Min. 0:2 Wagner

Spielbericht:

42,41 Jahre, das war das Durchschnittsalter der eingesetzten Spieler. Hiobsbotschaften vor dem Spiel en masse. Zuerst wurden alle AK 40 I - Feldspieler wieder abgezogen (wegen des Hallenturniers), dann kamen auch noch krankheitsbedingte Absagen (Lutz, Ulewski, Richter, Grützner, Wolter, Husfeldt) dazu und bei Heiko Nake (Erkältung), Thomas Fricke (Wadenprobleme), Frieder Wagner (Knieverletzung) sowie Jörg Horländer (Schulterverletzung und Grippe) konnte man nach fast überstandenen Erkrankungen noch nicht wissen, ob sie 100 % fit sind. So mussten Dietmar Hübner (51,14 Jahre alt) aushelfen und Niko Mertke und Dirk Overhage stellten sich zusätzlich zur Aushilfe zur Verfügung. Herzlichen Dank an alle drei von mir und der ganzen Mannschaft für diese Bereitschaft! Keine sehr rosigen Aussichten vor dem Spiel gegen einen Gegner, der uns im Hinspiel zuhause mit nur 10 Spielern ein 1 : 1 abgetrotzt hatte. Aber was macht man mit alten, kampfesmüden Wölfen? Man sperrt sie für 90 Minuten in ein 58 x 88 Meter großen Zwinger (Maße sind dem Sportplatz-Aushang entnommen!), tut zwei junge, heißhungrige Wölfe dazu, und siehe da, die Alten bissen besonders kräftig zu. Das war schon eine Augenweide, wie Thomas Fricke seine beste Saisonleistung anbot, wie Frieder Wagner - als wäre nie etwas gewesen - agierte und sich auch noch in die Torschützenliste eintrug, Marc Gebauer bis zum Umfallen kämpfte, Helmut Großmann trotz Verletzung und großem Laufpensum mannschaftsdienlich weiterspielte und der älteste im Bunde (Dietmar Hübner) alte Tugenden vorbildlich zeigte, sich selbst und den Gegner nicht schonte. Dies war mit Sicherheit der Ansporn, der die beiden "Jungspunde" (Andre Krüger und Thomas Schwarz) zu einer tadellosen (Andre) und überragenden Leistung (Thomas) trieb. Mindestens 4 Hochkaräter verhinderte er. Die wahrlich nicht schwachen und vor allem körperlich überlegenen Viktorianer zollten insbesondere dem Thomas großes Lob, der sich gegen alle Tempelhofer Riesen durchzusetzen wusste. Diesem Lob konnten wir uns als Zuschauer vollinhaltlich anschließen. Vorne verschafften sich Boris, Jörg und Heiko den Respekt, der letztlich über den Kampf auch zum Sieg führte. Und das wir mit Jean einen sehr guten Torwart haben, wissen wir nicht erst seit Sonnabend. Ihm und unserer vielbeinigen Abwehr hatten wir insbesondere das 0 : 0 zur Pause zu verdanken. Na klar, ein bißchen Glück (bzw. gegnerisches Unvermögen) war in der einen oder anderen Situation auch dabei, aber Chancen, schon in Halbzeit 1 in Führung zu gehen, hatten wir auch. Leider fehlte uns da noch die Cleverness, unsere Möglichkeiten besser zu nutzen. Genau das wurde zur Halbzeit angesprochen. Unsere Konter sollten überlegter, zielstrebiger und konzentrierter vorgetragen werden. Beispielhaft zeigte das Heiko Nake nicht lange nach dem Wiederanpfiff. Durchbruch auf links fast bis zur Grundlinie, Pass an Abwehrspieler und Torwart vorbei in die Mitte und lockerer Abschluss von Boris. Dieses Führungstor stärkte unser Spiel, und Heiko hätte in zwei weiteren Szenen nur Sekunden später seinen Treffer erzielen können. Aber diesen besorgte dann Frieder mit einem abgefälschten Distanzschuss, der tückisch als Bogenlampe hinter dem Torwart einschlug. Von da an war es ein offener Schlagabtausch, jede Mannschaft hätte noch Tore erzielen können. Jean war mehrfach unter Druck! Aber auch Viktoria konnte bei Vorstößen von Boris, Heiko und Jörg zufrieden sein, nicht noch ein oder mehrere Treffer zu kassieren. Nach dem 0 : 2 hatte Viktoria zwei oder drei gute Möglichkeiten, wir aber mindestens noch sechs. Aber bei Jörgs Soli's fehlte oftmals ein einschußbereiter Partner und Heiko traf mal wieder nicht! Fazit: Ein saustarker Sieg und geglückte Revanche für das schwache Erstrunden-Remis

 

13. Punktspiel 10.02.2008  Concordia Britz gegen Eintracht Mahlsdorf 1:1 (1:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

Nake

Schwarz   Krüger   Wagner   Husfeldt

Lutz   Hermann    Hemp     Großmann

                                          Meier                                           

Ew.:  45. Min. Wolter für Großmann, 78. Min. Richter für Husfeldt

Torfolge:

38. Min. 1:0 (7) ,59. Min. 1:1 Heiko Nake

Spielbericht:

38 Minuten lang hielt unsere Abwehr den Gegner, der sich wiederum als laufstarke und sprintschnelle Mannschaft vorstellte, auf Distanz. Dann war es passiert, der Ball lag im Netz. Die lautstarke Abseitsforderung an den sehr gut leitenden Schiri blieben erfolglos. Egal was auch immer der Schiri pfeift - ob er damit richtig liegt oder falsch -, es muss weiter gespielt werden! Ein Schiri wird seine Entscheidung niemals revidieren! Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass die Nr. 7 da so frei vor dem Tor stand und vollenden konnte. Besonders ärgerlich, weil wir bis zu diesem Zeitpunkt die Britzer Offensive im Griff hatten! Unsere Angriffsbemühungen hielten sich allerdings auf dem riesengroßen Kunstrasenplatz in Grenzen. Nennenswerte Chancen gab es nicht. Wir konzentrierten uns zunächst nur darauf, den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden. Damit die schnellen Britzer Stürmer uns nicht wieder so kläglich abschießen, wie im Hinspiel. Und diesmal spielten die sogar mit 11 Mann und nicht nur mit 10, da war noch besondere Vorsicht geboten! Kompliment an die Mannschaft, trotz des Rückstandes, für die insgesamt  doch sehr gute Umsetzung der taktischen Maßnahmen. Ergebnis- und platzbedingt wurde zur 2. Hälfte umgestellt. Wir spielten nicht mehr 1 - 4 - 4 - 1 sondern  im       1 - 4 - 3 - 2 - System. Dafür rückte Heiko Nake wieder in den Sturm und Rene Wolter auf die Libero-Position. Obwohl diese Konstellation durch Britz ganz schnell unter Druck geriet, hielt sie sich famos und harmonierte nun auch in der Spieleröffnung immer besser. Britz hatte sich auf 2 Stürmer noch nicht richtig eingestellt, da netzte Heiko Nake auf Vorarbeit von Andreas Lutz und Jörg Hermann zum Ausgleich ein. Von da an war es ein offener Schlagabtausch, jede Mannschaft hätte noch gewinnen können. Britz schwamm mehr und mehr, und ob unsere physische Verfassung ausreichen würde, das doch recht ordentliche Tempo auf diesem großen Platz mitzugehen, war fraglich. Aber wir konnten es und holten uns verdient einen Punkt. Fazit: Geglückte Revanche für die bittere Erstrunden-Niederlage.

 

12. Punktspiel 09.12.2007  Eintracht Mahlsdorf gegen Viktoria 89 II 1:1 (0:1)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse ,Fricke, Schwarz, Gebauer, Wagner, Husfeldt,

Lutz ,Horländer, Bauer

Nake, Richter

Ew.: 46. Min Großmann für Bauer,78. Min. Ulewski für Husfeldt 

Torfolge:

26.Min.0:19) ,76. Min. 1:1 Heiko Nake

Spielbericht:

Eintracht konnte erneut gegen 10 Mann nicht gewinnen. Die kämpferisch überzeugende Viktoria kaufte uns in der 1. Halbzeit den Schneid ab und ging nicht unverdient in Führung. Wir waren nicht in der Lage, die kompakte Abwehr der Viktorianer zu knacken und hätten uns nicht wundern dürfen, wenn kurz nach dem Führungstreffer Viktorias Schuster (7) nach feinem Flügellauf, dem keiner von uns folgen konnte, noch erhöht hätte. Frustriert ging es in die Pause. Da hatten viele die tollsten Ideen, wie wir diesen Gegner schlagen konnten. Man wundert sich bei diesen Diskussionen immer darüber, dass es offensichtlich jeder weiß, aber kaum einer umsetzen kann. Die Fehler werden immer bei anderen Mitspielern gesucht, aber leider zu selten bei sich selbst. Und da wäre genug Kritik an der eigenen Spielweise bei jedem gewesen. Was sich da an Fehlern im Abspiel, bei der Ballannahme, im Zweikampfverhalten, bei Flanken oder Torschüssen zeigte, war unter aller Kanone. Zu viele wollten in der zentralen Position glänzen und überließen dabei das Flügelspiel den Verteidigern, die dann natürlich bei Kontern hinten fehlten.Mit dem Willen, das Spiel noch umzubiegen ging es in die 2. Halbzeit. Und es war nicht nur der Wille, sondern plötzlich auch das Vermögen da, sich Chancen herauszuspielen. Wie sich Marc Gebauer, Andreas Lutz und Hellmut Großmann da zeigten, so will man sie immer sehen. Jeder kämpfte jetzt leidenschaftlich. Leider waren die Abschlusshandlungen aller zu überhastet und teilweise unkonzentriert, sodass aus 12 wirklich guten Chancen - und ich spreche da von Riesen und nicht von Möglichkeiten - allerdings nur ein einziges Törchen heraussprang. Viktorias Torwart hielt wahrlich nicht schlecht, aber zu Glanztaten wurde er nur ein- oder zweimal gezwungen. Das Unentschieden war für uns unter Wert. Aber es hat nicht viel gefehlt und wir hätten uns bei der einzig wahren Möglichkeit von Viktoria in der zweiten Halbzeit auch noch ein Tor gefangen. Doch da war der Hinterkopf von Andreas Lutz ein wichtiger Körperteil, um dieses Spiel nicht auch noch zu verlieren. Die zweite Halbzeit weckt Hoffnungen!

 

11. Punktspiel 02.12.2007  Eintracht Mahlsdorf gegen Concordia Britz 0:3 (0:0)   Mannschaftsaufstellung EM: 

Güse

Horländer

Gebauer     Wagner

Schwarz

Lutz   Nake   Fricke  Krüger 

Meier      Richter  

EW: die wollte ich weder Rene Bauer noch Bernd Ulewski antun  

Torfolge:

68. Min.0-1, 69. Min.0-2, 90. Min.0-3 

Spielbericht:

Spielauswertung:  Das große Verlierer-Los des Tages gegen einen Gegner, der nur mit 10 Mann antreten konnte!! Absolut beschämende Leistung, weil sie ideenlos, harmlos, bewegungslos, leblos, kampflos war und weit unter unseren wirklichen Möglichkeiten lag. Einer brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: Wenn man am Sonntag ein Bier trinken möchte, dann sollte man nicht vorher ein gewinnbares Punktspiel bestreiten! Manchem hilft sicherlich auch der Hinweis, dass Training die Voraussetzung für eine gute Leistung ist! Und vielleicht hilft ja für die nächste Woche ebenso die Aussicht auf ein Bier (oder so) danach, weil Thomas Schwarz sein Einstand geben möchte. Er tut dies aber nur, wenn am Mittwoch mindestens 10 Spieler zum Training erscheinen und am Sonntag "mit mindestens einem Tor Unterschied" gewonnen wird. Na wenn das kein Anreiz ist!

 

10. Punktspiel 25.11.2007 SF Johannisthal gegen Eintracht Mahlsdorf 3:0 (1:0)   Mannschaftsaufstellung EM:

 

Güse, Horländer, Schwarz, Husfeldt, Wolter, Lutz, Grützner, Fricke, Meier

                                  Nake, Richter                                

Ew.:  45. Min. Gebauer für Husfeldt, 65. Min. Bauer für Grützner

Torfolge:

20. Min.1:0, 71. Min.2:0, 84. Min.3:0

Spielbericht:

20 Minuten lang, bis zum 1:0 spielte auf noch schneeglattem Boden nur Johannisthal. Wir hatten in der umformierten Abwehr (Frieder Wagner fehlte und Thomas Schwarz bekam den Vorzug vor Marc Gebauer) zu viele Abstimmungsprobleme, um Ruhe ins Abwehrverhalten zu bringen. Dennoch konnte uns der Gegner nur mit einem Zauber-Freistoß-Tor überwinden. Hier war keinem ein Vorwurf zu machen, der Freistoß war einfach nur sehr gut ausgeführt. Mit dem Tor stellten die Johannisthaler dann ihre Angriffsbemühungen ein. Dies war zu diesem Zeitpunkt der Tatsache geschuldet, dass wir besser ins Spiel kamen und auch häufiger gefährlich vor des Gegners Tor kamen. Ein durchaus möglicher Treffer gelang uns aber leider nicht. Heiko Nake, der nie richtig ins Spiel kam, konnte zwei sehr gute Chancen nicht nutzen und Andreas Lutz (diesmal sehr bemüht) hätte zweimal treffen können. Aber ihm klebt zur Zeit das Pech an Kopf und Füßen und diese beiden Möglichkeiten wären nur bei sehr viel Glück gelungen. Auch Daniel Richter konnte keine Akzente setzen, weil beide Stürmer sehr gut bewacht wurden. Die Einwechselung von Marc Gebauer für Andreas Husfeldt zu Beginn der 2. Halbzeit brachte zunächst mehr Abwehrsicherheit, aber den nötigen Schub nach vorn brachte dieser Wechsel nicht. Johannisthal befreite sich wieder, insbesondere nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Andreas Grützner, und wir hatten hinten viel Glück, nicht schon früher das Spielentscheidende zweite Tor zu kassieren. Jörg Horländer rettete einmal auf der Linie und ebenso Thomas Schwarz, dessen erster Einsatz über die kompletten 90 Minuten Respekt verdienen, auch wenn noch nicht alles klappte. Nach vorn ging nur wenig und wenn doch, dann fehlte die Konstruktivität bzw. Übersicht, um zum Torerfolg zu kommen. Möglichkeiten dazu gab es, aber keine so klaren, wie in ersten Halbzeit. Fazit: Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. So ist das im Fußball.

 

9. Punktspiel 04.11.2007 Eintracht Mahlsdorf gegen Sperber Neukölln 2:0 (2:0)   Mannschaftsaufstellung EM:

 Güse, Horländer, Gebauer, Wagner, Lutz, Wolter, Meier, Grützner, Fricke ,Nake, Richter

Ew.:  73. Min. Bauer für Fricke, 79. Min. Eske für Richter

Torfolge:

 9. Min.  1 : 0  Heiko Nake, 42. Min.  2 : 0  Heiko Nake

Spielbericht:

Aufgrund der diskutablen Abwehrleistungen der vergangenen Wochen wurde Jörg Horländer in die Libero-Position beordert. Dies erwies sich als eine absolut abwehrstärkende Maßnahme, obwohl wir uns damit scheinbar eine offensivere Mittelfeldstärke nahmen. Das Ergebnis rechtfertigte aber diese Entscheidung, denn sie war der Schlüssel zum Erfolg. Und auch die Tatsache, dass wir es in einigen Phase der ersten Halbzeit verstanden, den Ball gut laufen zu lassen. Daraus entstand zum Beispiel der erste Treffer, der über die Stationen Thomas Fricke, Andreas Grützner, Daniel Richter und Heiko Nake mustergültig vollendet wurde. Danach übertrafen wir uns allerdings wieder, was Fehlabspiele betraf. Doch das alles war vergessen als Jörg Horländer super Heiko Nake bediente, dessen Schuss der Torwart nur zur Ecke ablenken konnte. Der fällige Eckball ging dann über mehrere Versuche zu Boris Meier, dessen schöne Flanke Heiko zum 2:0 per Kopf verwerten konnte. Das damit das Spiel schon entschieden war, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner wissen, denn Sperber spielte jederzeit gut mit und war immer auch brandgefährlich. Zur Halbzeit wurde nochmals darauf hingewiesen, dass das sehr hohe Tempo kaum von uns weiter gegangen werden konnte und für Konzentration in der Abwehr zu sorgen war. Dies wurde, Dank der sehr guten Leistung unserer Abwehrraute, auch in die Tat umgesetzt, immer unterstützt von allen Mittelfeldakteuren. Überragend sicherlich die Leistung von Jörg, aber auch Frieder Wagner hatte seinen Gegenspieler Kenan Alimler sehr gut unter Kontrolle, ließ ihn kaum gewähren. Und was Marc Gebauer und Rene Wolter vollbrachten, war alle Ehren wert. Manches klappte bei Einigen nicht, das wollen wir auch nicht übersehen, aber schlussendlich lohnte sich der Aufwand, denn die Mannschaft gewann mit hohem kämpferischen Aufwand. Wir hätten höher gewinnen, aber unsere teilweise wunderschön angelegten Konter wurden nicht belohnt. Daniel Richter hatte mehrfach die Möglichkeit, scheiterte bei seinem besten Versuch aber am Pfosten, und auch Andreas Lutz hatte sein Vorwochen-Trauma noch nicht überwinden können. Schade Andreas, beim nächsten Versuch wird es schon klappen! Andererseits spielte Sperber vor unserer Abwehr manchmal Jo-Jo mit uns, und wäre ihnen zu irgendeinem Zeitpunkt in der zweiten Halbzeit ein Tor gelungen (wirklich zwingende Chancen waren aber auch nicht zu erkennen), dann wäre es sicherlich noch einmal heiß geworden. Fazit: Ein Sieg, der insbesondere durch unsere starke Abwehrleistung möglich wurde.

 

8. Punktspiel 28.10.2007 VSG Altglienicke gegen Eintracht Mahlsdorf 5:2 (3:0)   Mannschaftsaufstellung EM:

Güse

Fricke, Gebauer,  Wolter,   Wagner

Lutz   Grützner   Horländer   Schwarz

Nake, Richter

Ew.:  45. Min. Meier für Schwarz, 80. Min. Krüger für Gebauer

Torfolge:

9. Min.  1 : 0 ,34. Min.  2 : 0, 35. Min.  3 : 0, 47. Min.  3 : 1 Heiko Nake, 7. Min.  3 : 2 Jörg Horländer, 74. Min.  4 : 2 ,80. Min.  5 : 2

Spielbericht:

Altglienicke hatte die Lehren aus dem 5 : 5 im Vorbereitungsspiel gezogen, wir (trotz eindringlicher Mahnungen) offensichtlich nicht. Sie hatten sich dafür zielgerichtet insbesondere in der Verteidigung verstärkt, was Spuren bei uns hinterließ. Zwar waren wir in der 1. Halbzeit zu 70% Spielüberlegen, allerdings nur bis zum Strafraum, konnten aber die gegnerischen Konter nach teilweise katastrophalen Fehlern (vorn wie hinten!) nicht unterbinden. Unsere Schnelligkeitsnachteile in der Abwehr waren unübersehbar. Frieder Wagner hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und war am 3-fachen Kontererfolg der Altglienicker nicht ganz unbeteiligt. Wir spielten aus dem Mittelfeld heraus ganz gefällig, unsere Stürmer liefen dann aber in der Endphase immer unglücklich (oft auch ins Abseits) und wurden aber auch knallhart gedeckt. Dennoch: Andreas Lutz hätte uns schon in der 26. Minute per Kopf wieder auf Kurs bringen können, Andreas Grützner hatte Sekunden danach ebenfalls die Ausgleichsmöglichkeit auf dem Fuß und Daniel Richters Schuss aus der Drehung parierte der Torwart glänzend. Genau in dieser Phase, als alles nur noch auf Vorwärtsgang geschaltet war, passierte der Konter-Doppelschlag, der bei zu Beginn angemahnter  Abwehrkonzentration verhinderbar, aber noch nicht der totale Untergang war. Die Einwechselung von Boris Meier zu Beginn der 2. Halbzeit brachte zunächst mehr Abwehrsicherheit und auch den nötigen Schub nach vorn. Drückend überlegen erzielten wir die Anschlusstreffer 1 und 2. Nur der Ausgleich wollte nicht fallen, war aber mehrfach möglich. Die größte Chance dabei besaß Andreas Lutz, der einen wunderbaren Querpass von Jörg Horländer völlig frei vor dem Tor (1000%er!!!) nicht zum Torerfolg brachte. Auch Heiko Nake, Andreas Grützner und Daniel Richter vergaben ihre Chancen. Boris Meier vertändelte 2 Möglichkeiten und Schussversuche aus der Distanz von Frieder Wagner, Thomas Fricke und Rene Wolter trafen nicht das Ziel oder wurden geblockt. Altglienicke stand sehr tief und wusste sich oft nur mit Foulspiel zu helfen, was nicht immer vom Schiri zu unseren Gunsten geahndet wurde. Dadurch hatte Altglienicke nun auch wieder die eine oder andere Entlastungsmöglichkeit und, weil wieder kollektiver Sekundenschlaf angesagt war, erzielten zur großen Überraschung erneut ein Tor. Kurz darauf (75. Min.) flog Jörg Horländer, eigentlich einer der Besseren an diesem Tag, mit Gelb-Rot vom Platz, weil er eine dieser (falschen?) Schiri-Entscheidungen zulange diskutierte. Aber von Außen betrachtet konnte der Schiri diesen Freistoß für uns oder gegen uns pfeifen. Er pfiff ihn gegen uns. So etwas muss ein Spieler wie Jörg dann ganz einfach akzeptieren und nicht der Mannschaft einen Bärendienst mit der Hinausstellung leisten. Das 5. Tor von Altglienicke, die nun wieder Oberwasser bekamen, war eine konsequente Folge unserer nun nachlassenden Aktivitäten. Fazit: Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. So ist das im Fußball.

 

7. Punktspiel 21.10.2007 Eintracht Mahlsdorf gegen Club Italia 2:5 (1:1)   Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Fricke, Schwarz ,Gebauer ,Wagner    Meier,  Wolter ,Lutz ,Horländer ,Nake, Richter 

Ew.:  45. Min. Grützner für Lutz,  52. Min. Schmäu für Grützner, 68. Min. Krüger für Schwarz  

Torfolge:

39. Min.  1 : 0  (6) , 42. Min.  1 : 1  Heiko Nake, 51. Min.  1 : 2  (6) , 58. Min.  1 : 3  (9) , 78. Min.  2 : 3  Frieder Wagner, 80. Min.   2 : 4 (2) , 83. Min.   2 : 5 (9)

Spielbericht:

Starker Auftritt der ohnehin favorisierten Italia-Mannschaft. 37 Minuten lang erarbeiteten sie sich Chance um Chance. Unsere Fehler halfen dabei, aber Jean Güse machte alles zunichte. Wir waren in dieser Phase allerdings auch präsent. Frieder Wagner konnte uns in der 7. Minute in Führung schießen (sein Schuss prallt an den Pfosten und hinter dem Keeper, fast schon auf der Torlinie, wieder aus dem Tor heraus), Marc Gebauers Weitschuss aus Rechtsaußen-Position streicht knapp am Tor vorbei (8. Min.) Rene Wolter war aus 20 m glücklos (26. Min.) und Jörg Horländers Direktabnahme (31. Min.) ging auch nur knapp vorbei. Dann war es doch bei uns passiert: Bei einer eher harmlosen Eingabe, die mindestens von 3 Mahlsdorfern hätte abgewehrt werden müssen, stochert Ünlü (6) den Ball ins Tor. Oder war es doch einer von uns? Müssig, diese Frage zu beantworten, denn wir kamen sofort zurück: Italias Abwehr war sich diesmal bei einer Rene-Wolter-Flanke uneins und Heiko Nake hatte den richtigen Riecher für diese Situation. Die 2. Halbzeit war keine 5 Minuten alt, da vertändelt Jean Güse einen Ball und die kompromisslosen Angreifer von Italia nutzet dieses Geschenk zur Führung. Das allerdings war noch nicht der Knackpunkt im Spiel, der kam erst 10 Minuten später. Erst vertrat sich Andreas Grützner, gerade erst eingewechselt, den Fuß und musste nach nur 7 Minuten Spielzeit durch Martin Schmäu ersetzt werden. Dann haben wir bei einem Einwurf Ballbesitz in des Gegners Hälfte, der sofort aggressiv attackierte und mit einem Zuckerkonter uns  das 3. Ding einschenkte. Das war es dann schon beinahe. Es folgte ein Fast-Eigentor von Italia, aber der Kopfball prallte von der Latte zurück und unsere Abteilung Attacke weilte im Tiefschlaf, statt nachzusetzen. Immer wieder waren wir nur 2. Sieger beim Kampf um den Ball. Und die Konter der immens schnellen Angreifer von Italia kamen immer häufiger und schlauchten unsere Abwehr mehr und mehr. Deshalb war der Anschlusstreffer von Frieder fast schon kurios , der aus 30 Meter flach abzog und unberührt von Freund und Feind den Ball im langen Eck versenkte. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, zwei weitere, wunderschöne Konter besiegelten unser Schicksal an diesem Tag. Gegen Spandau waren wir wegen der Zaubertore macht- und sieglos. Italia spielte uns teilweise im Konter gegen die Wand. Aber sie zeigten auch über die gesamte Spielzeit die reifere Leistung. Grund dafür war sicherlich auch die Tatsache, dass sie erstmals mit voller Kapelle antreten konnten. Unsere Leistung war einfach zu bieder, um ernsthafter gegenhalten zu können. Fazit: Wir waren diesem Gegner nicht gewachsen!

 

6. Punktspiel 13.10.2007 Stern Kaulsdorf gegen Eintracht Mahlsdorf 0:6 (0:2)  Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Fricke, Gebauer, Wagner, Wolter

Lutz, Horländer, Krüger, Schmäu, Meier, Richter

Ew.:  45. Min. Grützner für Krüger, 65. Min. Schwarz für Gebauer, 70. Min. Husfeldt für Fricke 

Torfolge:

36. Min.  0 : 1 Fricke, 38. Min. 0 : 2 Meier, 51. Min. 0 : 3 Meier, 64. Min. 0 : 4 Fricke (FE), 66. Min. 0 : 5 Lutz, 80. Min. 0 : 6 Richter

Spielbericht:  

35 Minuten konnte Kaulsdorf gegenhalten und konterte mehrfach gefährlich, obwohl Jean Güse nur einmal (21. Min.) richtig zu tun bekam. Unsere Spielorganisation funktionierte nicht, weil insbesondere Rene Wolter und Jörg Horländer von Kaulsdorfern stark attackiert wurden. Vor diesen beiden hatte Stern, deren Trainer Weinhold uns mehrfach beobachtet hatte, einen Heidenrespekt. Es kam ihnen dabei entgegen, dass auf unserer Seite zusätzlich Heiko Nake und Thomas Pense fehlten, die ebenfalls als Stärkefaktor bei uns ausgemacht worden waren. So konzentrierte sich die "Sonderbewachung" der Sterne auf Jörg und Rene. Dieses funktionierte lange Zeit tadellos, aber letztlich mit zu hohem Aufwand. Wir waren zwar optisch überlegen, aber in den wichtigen Situationen vor dem Tor glücklos und manchmal richtig schlecht. Bis es zu der spielentscheidenden Szene kam: Einwurf von der rechten Seite (mal nicht nach vorn!), zwei Pässe auf die linke Seite, wo Thomas Fricke wartete und mit sehenswertem Schuss über den Torwart hinweg vollendete. Gleich darauf nutzte Boris Meier einen Mehrfachfehler der Kaulsdorfer Hintermannschaft resolut aus und erhöhte. Kaulsdorf war schon zu diesem Zeitpunkt geschlagen. Dieses Halbzeitergebnis hatten wir uns verdient, und wir zeigten uns insgesamt erholt von den bitteren Niederlagen der Vorwoche. Es war ja nicht unbedingt zu erwarten, dass wir diesen Gegner mal so im Vorbeigehen besiegen würden. Der relativ schlechte Tabellenplatz von Kaulsdorf war eher doch den schweren Auftaktgegnern zuzuschreiben, als einer schwachen Mannschaftsleistung. Die Einwechselungen von Andreas Grützner zur 2. Halbzeit brachte dann auch wieder, wie in der Vorwoche, mehr Ruhe und Ordnung in unser Spiel. Wir erzielten ein deutliches spielerisches Übergewicht, aus dem dann auch der zählbare Erfolg sich einstellte. Tor Nummer 3 fiel nach einer schönen Wolter-Flanke, die Andreas Lutz per Kopf über den Torwart auf den völlig freistehenden Boris Meier zirkelte. Dann führte ein Horländer-Solo zu einem Foulspiel im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelte Thomas Fricke souverän. Das 5. Tor erzielte Andreas Lutz per Weitschuss, der noch abgefälscht wurde, und beim 6. Tor nahm Daniel Richter ein Zuckerzuspiel von Andreas Grützner auf, setz sehr couragiert gegen seinen Verteidiger durch und vollendet mit Übersicht. Kaulsdorf hatte nur noch in der Schlussminute eine dicke Chance, als der Spieler mit der Nr. 99 (Name war auf dem Spielberichtsbogen nicht lesbar), allein auf Jean zugehend, seine frei mitlaufenden Kameraden nicht sah und den Ball neben das Tor drosch. Anzumerken sei noch das gelungene Debüt von Thomas Schwarz, der Mitte der zweiten Halbzeit Marc Gebauer ablöste. Fazit: Ein verdienter Sieg unserer sich steigernden Mannschaft, zu dem jeder seinen Anteil beisteuerte.

 

5. Punktspiel 07.10.2007 Spandauer Kickers gegen Eintracht Mahlsdorf 4:1 (3:0)  Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Fricke, Gebauer, Wagner, Wolter,Lutz, Horländer ,Nake, Schmäu

Meier, Richter

Ew.:  45. Min. Großmann für Schmäu, 45. Min. Grützner für Gebauer

Torfolge:

9. Min.1:0, 10. Min.2:0 ,39. Min.3:0 ,55. Min.4:0 ,82. Min. 4:1 Heiko Nake

Spielbericht:

Die Kickers aus Spandau waren der erwartet schwere Gegner, gegen den wir in der ersten Halbzeit spielerisch nicht mithalten konnten. Wir hatten weitaus mehr Stockfehler und Fehlabspiele als Spandau, standen zum Gegner zu schlecht und verloren dadurch viel zu viele Zweikämpfe. Unsere, durch die schwere Verletzung von Holger Schulze (Hallo Holger! Gute Besserung hiermit vom gesamten Team!) und die Abstellung von Thomas Pense zur ersten Mannschaft, umgebaute Verteidigung brauchte zu lange, ehe sie den Gegner wirksam bekämpfen konnte. Dazu kam, dass Spandau beim Abschluss uns mit Zaubertoren immer wieder den Zahn zog, wenn es sich gerade bei uns zum Besseren zu drehen schien. Erst eine Direktabnahme von A. Skerka als Seitdrehschuss, dann stellte Salahi nur das Bein bei einem Freistoss rein und schließlich drehte sich B. Skerka schön mit dem Ball um seinen Verteidiger herum und feuert den Ball in den Winkel. Keine Chance für Jean Güse, hier etwas zu verhindern. Die Verunsicherung war in der ersten Halbzeit allen anzumerken, Nachwirkungen des kräftezehrenden Pokalspiels waren deutlich zu spüren. Keiner spielte in Normalform, fast jeder lief falsche Wege und kaum einer war wirklich richtig anspielbar. Die Ordnung im Spiel fehlte weitestgehend. Trotz niederschmetterndem Halbzeitergebnis hatten wir auch unsere Möglichkeiten: Rene Wolter hätte uns schon in der 18. Minute wieder auf Kurs schießen können, als der Spandauer Torwart bei einem Rückpass in Bedrängnis kam und den Ball direkt auf den zentral stehenden Rene spielte. 25 Meter vom Tor entfernt, eine Einladung, die Rene nicht annahm. Auch Heiko Nake hatte die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, aber nicht die Übersicht zum Schlenzer oder zum Abspiel. Stattdessen knallte er den Ball mit hohem Risiko neben, bzw. über das Tor. Auch Frieder Wagner hatte in dieser Phase eine Chance, sein Abschluss war aber zu schwach, um Spandau ernsthaft zu gefährden. Später konnte Heiko noch zweimal das Ergebnis korrigieren, aber da stand es schon 3 : 0 für Spandau. Die Einwechselungen von Andreas Grützner und Hellmut Großmann zu Beginn der 2. Halbzeit sollten mehr Ruhe und Ordnung in unser Spiel bringen. Wir erzielten dadurch Gleichwertigkeit und waren drauf und dran, das Spiel in den Griff zu bekommen. Leider riss ein weiteres Supertor von Spandau (direkt verwandelter Freistoß aus 22 m über die Mauer ins linke obere Eck) uns aus allen Eventual-Träumen. Spandau verwaltete fortan nur noch das Ergebnis. Dadurch hatten wir plötzlich mehr vom Spiel und durchaus einige Möglichkeiten zur Ergebniskosmetik. Andreas Grützner leitete den einen oder anderen gefährlichen Angriff ein, scheitert allerdings selbst auch in aussichtsreichen Positionen. Jörg Horländer wurde von Minute zu Minute besser, hatte aber beim Abschluß ebenfalls keinen Erfolg. Ganz schwach war die Leistung von Daniel Richter, der nicht ins Spiel gebracht wurde, sich aber auch nicht wirksam selbst ins Spiel einbrachte. Frieder prüfte den Torsteher noch einmal, aber den Abpraller versuchte keiner von uns zu erreichen. Andreas Lutz konnte seine große Möglichkeit nicht nutzen, zu überraschend fiel ihm der Ball vor die Füße. So oblag es wieder einmal Heiko Nake, den Ehrentreffer zu erzielen, obwohl zumindest in der 2. Halbzeit mehr drin war. Fazit: Ein verdienter Sieg der spielerisch besseren Mannschaft aus Spandau.

 

Pokalspiel 03.10.2007 Berliner SC gegen Eintracht Mahlsdorf 7:0 (1:0)  Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Schulze, Bauer, Meier, Wagner, Husfeldt

Fricke, Herrmann, Horländer, Nake, Schmäu

Torfolge:

45.Min. 1 : 0, 65.Min. 2 : 0 (FE) 67.Min.,3 : 0 69.Min. ,4 : 0  71.Min.,5 : 0 83.Min. ,6 : 0  87.Min.7 : 0 

Spielbericht:  

Natürlich wussten wir, dass wir kaum eine Chance gegen den BSC haben würden. Aber wir konnten in der 1. Halbzeit durchaus mithalten und haben uns auch Chancen erspielt. Heiko Nake läuft in der 22. Min. allein auf den Torsteher zu, kann den Ball aber an ihm nicht vorbeibringen. Martin Schmäu kann ebenfalls ein Tor schießen (36. Min.), aber seine sehr gute Drehung um den Verteidiger herum und der nachfolgende Schuss führte ebenfalls zu nichts Zählbaren. Bis dahin spielte der BSC ziemlich einfallslos, aber keineswegs harmlos. Jean Güse hatte reichlich zu tun und die Verteidigung auch. Knackpunkt im Spiel war sicherlich die Verletzung von Holger Schulze (43. Min.), nachdem Jörg Herrmann  bereits verletzungsbedingt in der 21. Min. den Platz verlassen musste. Auch Andreas Husfeldt lief zu diesem Zeitpunkt nur noch mit verletztem Oberschenkel auf dem Platz herum und konnte zur 2. Hälfte auch nicht mehr auflaufen. Einwechselspieler hatten wir keine, da Andre Krüger und Thomas Eske kurzfristig noch passen mussten. Das 1 : 0 für den BSC, unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff, entstand eher zufällig, weil Frieder einen Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern konnte und dann der verunglückte Verzweiflungsschuss eines BSCer kurz vor Jean auftippte und seitlich wegsprang. Schade für uns! Mir 8 Mann begannen wir die zweite Halbzeit. Der BSC fand wieder nicht die richtigen Mittel und Jörg Horländer hatte sogar die Möglichkeit zum Ausgleich (60. Min.). Er erkämpft sich einen Ball, kann den Torwart noch ausspielen, war dann aber schon soweit abgedrängt worden, dass sein Schuss auf's Tor das Ziel verfehlte. Dann allerdings verursachte Thomas Fricke einen Strafstoß und die Dinge nahmen ihren Lauf. Martin hätte seine gute Leistung nochmals mit einem Treffer krönen können (80. Min.), aber sein tief angesetzter Kopfball nach Ecke von Jörg Horländer ging über das Tor. Mag das Endergebnis auch ziemlich hoch erscheinen, unsere Mannen haben sich tapfer gewehrt und das verdient höchste Anerkennung. 70 Minuten in Unterzahl und ab der zweiten Hälfte sogar mit 3 Mann weniger auf dem Platz lässt dieses Ergebnis in einem anderen Licht erscheinen. Fazit: Wir sind aus dem Pokal raus, aber unser Kopf ist oben !

 

4. Punktspiel 30.10.2007 Eintracht Mahlsdorf gegen  TSV Lichtenberg 5:0 (1:0)  Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Schulze, Pense, Wagner,

Wolter, Gebauer, Horländer, Nake, Husfeldt, Meier, Schmäu

45. Min. Nake für Schmäu60. Min. Richter für Husfeldt70. Min. Krüger für Fricke

Torfolge:

13. Min.  1 : 0  Jörg Horländer, 67. Min.  2 : 0  Rene Wolter, 69. Min.  3 : 0  Heiko Nake, 74. Min.  4 : 0  Daniel Richter, 80. Min.  5 : 0  Daniel Richter

Spielbericht:

Nach konzentriertem Beginn mit 2 guten Möglichkeiten bei Standard-Situationen gingen wir frühzeitig in Führung. Martin Schmäu leistete dabei die starke Vorarbeit für Jörg Horländer, der diesen Spielzug routiniert abschloss. Trotzdem gelang es uns in der Folge nicht, diese beruhigende Führung auszubauen, obwohl der ansonsten gute Keeper von Lichtenberg in dieser Phase mehrfach patzte. Thomas Fricke schießt vorbei, Boris Meier direkt auf den Torwart und Thomas Pense mit Doppelchance nach einem Eckball sowie Rene Wolter, ebenfalls nach Eckball, verfehlten das Tor. Der TSV, in der ersten Halbzeit ohne jede Chance, konnte noch Hoffnung schöpfen. Ein völlig anderes Bild dann zu Beginn der 2. Halbzeit: 15 Minuten lang waren wir so gut wie gar nicht präsent, überließen Ball und Raum dem Gegner. Der hatte dann auch mindestens 3 gute Möglichkeiten zum Ausgleich: Erst setzt der rechte Stürmer sich durch, scheitert aber an Jean Güse. Dann knallt der linke Stürmer den Ball an den Pfosten. Und schließlich geht ein Querpass von rechts an 3 (!!) freien Spielern vorbei. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir uns nicht beklagen dürfen, wenn da der Ausgleich passiert wäre. Aber wir fingen uns wieder und die Einwechslung von Daniel Richter half dabei sehr. Sofort mußte der Gegner sich wieder weiter nach hinten orientieren, um unsere nun fast im Minutentakt folgenden Chancen zu verhindern. Daniel hätte gleich mit der ersten Ballberührung ein Tor erzielen können, Boris setzte eine Flanke von Jörg per Kopf neben das Tor, Heiko Nakes Direktabnahme verfehlte das Ziel, Thomas Fricke schießt aus der Distanz vorbei und auch der herrliche Schlenzer von Thomas Pense verfehlte nur knapp das Ziel. Dann aber die spielentscheidende Szene: Thomas Fricke spielt auf den links freilaufenden Rene Wolter, der dringt in den Strafraum ein und läßt dem Torwart vom TSV überhaupt keine Chance beim straffen Abschluß. Dies entschädigte den Rene für die schon zuvor oft übersehene Möglichkeit, den Gegner von links unter Druck zu setzen. Heiko wusch dann gleich noch mal scharf nach und Daniel ließ sich dann auch nicht lange bitten. Er traf gleich doppelt, wobei beide Treffer eine Augenweide waren: Erst nimmt er den Ball perfekt in der Körperdrehung mit und vollendet, dann reagiert er auf Jörgs intelligentes Zuspiel hervorragend und spielt den Torwart noch aus. Da allerdings hatte Lichtenberg schon aufgegeben, und wir konnten es uns sogar noch leisten, eine Elfer zu verschießen (Heiko Nake, 77. Minute). Die alte Regel, dass niemals der gefoulte Spieler schießen sollte, bewahrheitete sich hier wieder einmal. Fazit: Erneut ein Sieg des Willens und der mannschaftlichen Geschlossenheit aller 14 eingesetzten Spieler!

 

3. Punktspiel 22.09.2007 Lichtenberg 47 gegen Eintracht Mahlsdorf 2:5 (1:1)  Mannschaftsaufstellung EM:

Güse, Schulze, Lutz, Pense, Wagner, Husfeldt, Wolter, Fricke, Horländer, Meier, Schmäu    

Ew.:  45. Min. Nake für Husfeldt, 75. Min. Krüger für Schmäu

Torfolge:

10. Min.  0 : 1  Boris Meier, 13. Min.  1 : 1,  47. Min.  1 : 2  Jörg Horländer, 55. Min.  1 : 3  Heiko Nake, 60. Min.  1 : 4  Heiko Nake, 75. Min.   2 : 4 , 85. Min.  2 : 5  Jörg Horländer

Spielbericht:  

Jede Serie geht einmal zu Ende. Diesmal ging unsere Negativserie gegen Lichtenberg 47 zu Ende, gegen die wir in den letzen Jahre keinen Punkt geholt, in 4 Spielen 16 Tore gefangen und nur 3 erzielt haben. Die taktische Maßnahme, Heiko Nake nicht in die Startelf zu stellen, sondern erstmal Martin Schmäu zu bringen, erwies sich diesmal als überaus erfolgreich. In der ersten Halbzeit ging es hin und her, weil wir schon da durch unseren kämpferischen und läuferischen Einsatz für Lichtenberg 47 ein ebenbürtiger Partner waren. Jörg und Boris brachten ein ums andere Mal die Abwehr von 47 in Not, Boris schoß uns nach wunderbarem Steilpass sogar in Führung, und auch Martin ackerte seinen Verteidiger müde. Mit mehr Antizipationsvermögen hätte er die Abwehr nicht nur müde sondern wund laufen können. Lichtenberg zog alle Register ihres Könnens, brachte ebenfalls unsere Abwehr in Not, konnte aber Jean Güse (ganz starke Leistung!) nur einmal überwinden. Zur Halbzeit stand es wunschgemäß remis. Eine ähnliche Taktik hatten wir mal bei Victoria Friedrichshain gewählt und zur Halbzeit damals Tino Brama für Martin gebracht. Damals war diese Taktik insgesamt zwar auch aufgegangen, wurde aber letztlich durch ein Tor des direkten Gegenspielers von Martin in der 2. Hälfte entschieden, als Martin nicht mehr auf dem Platz war und sein Gegenspieler den sich ergebenden Freiraum nutzen konnte. Diesmal wurde Martin zu Beginn der 2. Halbzeit auf die Position von Andreas Husfeldt gestellt (Andreas verstand das offensichtlich nicht, zog sich um und ging!!) und Heiko in den Sturm beordert. Diese Umstellungen erwiesen sich als goldrichtig. Heiko leitete mit einem dynamischen Einsatz die sofortige Führung durch Jörg ein, erzielte selbst noch 2 Tore, so daß den 47ern schnell der Zahn gezogen wurde. Selbst die Ergebniskorrektur zum 2:4 brachte uns nicht aus der Bahn. Ganz im Gegenteil: Wir konnten unseren schönen 3-Torevorsprung wieder herstellen  durch einen herrlichen Heber von Jörg, der zusammen mit Jean und Heiko aus der sehr guten Mannschaft noch herausragte. Die kämpferische erste Halbzeit wurde in der zweiten Hälfte durch eine starke spielerische Leistung aller Mannen noch getopt. Die taktische Maßnahme, in der zweiten Hälfte einen weiteren starken Stürmer zu bringen, ging auf. Heiko schluckte diese Kröte nur sehr ungern, zumal er sich den A.... aufgerissen hatte, um noch pünktlich zu Spielbeginn da zu sein. Aber das Endergebnis und sein eigenes Engagement, zunächst von Außen (der Trainer mußte das Spiel pfeifen!) und später dann auch auf dem Platz, werden ihn sicherlich getröstet haben. Letztlich noch die erfreuliche Meldung, dass die Mannschaft sich mit Thomas Pense verstärken konnte, der eine gute, die Abwehr stabilisierende Leistung zeigte und uns hoffentlich noch häufiger zur Verfügung stehen wird.

Fazit: Tolle Leistung und der Sieg auch in dieser Höhe vollauf verdient.

 

2. Punktspiel 16.07.2007 Eintracht Mahlsdorf gegen  Conc. Wittenau 2:0 (0:0)  Mannschaftsaufstellung EM:

Hakansson, Schulze, Gebauer, Wagner, Wolter , Lutz, Horländer, Nake, Husfeldt,

Meier, Richter      

Ew.:  45. Min. Overhage für Hakansson, 75. Min. Ulewski für Lutz

Torfolge:

1-0 Nake 58.min, 2-0 Nake 62.min

Spielbericht:

Wir begannen überaus nervös, vielleicht wirkte hier noch der schnelle Rückstand in der Vorwoche nach. Übermotiviertes Foulspiel (Frieder Wagner), falsche Einwürfe (Andreas Husfeldt) und fehlerhafte Abspiele nach vorn brachten unnötige Spielvorteile für Wittenau, die diesmal ihre neuen Spieler (Meyer, Plewa und und Ancic) einsetzen konnten. Erst nach 10 Minuten näherten wir uns zaghaft dem gegnerischen Tor. Dann versuchten einige Spieler mit Distanzschüssen und Direktabnahmen, jedoch ohne Erfolg. Der Gegner kam zu weiteren Möglichkeiten. Die besten davon entschärfte Heiko Nake mit Kopfballabwehr. Einmal (28. Min.) war die halbe Mannschaft gemeinschaftlich gefragt, um 2 Riesen abzublocken. Danach spielten wir konzentrierter, kamen zu teilweise hochkarätigen Chancen. Aber die Versuche von Boris Meier, Heiko Nake und Daniel Richter (je 2x), sowie Jörg Horländer und Andreas Lutz waren nicht von Erfolg gekrönt. Rene Wolters Freistöße fanden keine Abnehmer bzw. waren zu harmlos. Der Gegner zog sich immer wieder geschickt zurück und verhinderte ein ums andere Mal den möglichen Torerfolg. Kay Hakansson mußte zur Halbzeit wegen einer Bindehautentzündung draußen bleiben, wurde aber von Dirk Overhage sehr gut vertreten. 2 Möglichkeiten hatte Concordia gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit, aber unsere Abwehr, diesmal ohne Thomas Fricke, ließ an diesem Tag kaum etwas zu. Danach ein ähnliches Bild, wie in der Vorwoche. Wir gewannen mehr Zweikämpfe, spielten taktisch und raumbezogen wesentlich besser, als in Halbzeit 1 und es war nur eine Frage der Zeit, wann das erste Heimspieltor der neuen Spielserie fallen würde. Boris hatte erneut die ersten beiden Chancen (Kopfballzuspiel von Rene, Pass von Daniel), kann aber den Ball nicht richtig kontrollieren. Heiko Nake gelang das Unmögliche, den Ball aus kürzester Distanz ans Kreuz zu nageln, sodas der Ball ausgewechselt werden mußte. Daniel kämpfte vorbildlich um jeden Ball und holte so manchen Eckball heraus. Auf die Erfolgsspur brachte uns dann allerdings Jörg Horländer mit einem herrlichen Solo, der nur zur Ecke geklärt werden konnte. Diesen Eckball konnte Heiko dann aus dem Gewühl über die Linie  bugsieren. Wir hatten das so wichtige 1:0 gemacht und konnten gleich nachlegen. Frieder Wagner erkämpft sich im Mittelfeld den Ball, langer Paß auf Boris Meier, der im Strafraum gefoult wird. Ein Elfmeter, den nicht jeder Schiri gepfiffen hätte, aber aus Sicht von draußen und auch aus Schiri-Sicht war der Elfmeter gerechtfertigt. Heiko, der sich in der zweiten Hälfte sichtlich steigerte, ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen, um sein Tore-Konto auf 3 zu erhöhen. Bis zur 85. Min. hätten wir noch erhöhen können, ja müssen! Jörg mit erneutem Solo, Heiko mit tollem Versuch aus der Distanz und so manch weitere Möglichkeit bot sich dazu an. Aber manchmal fehlte die Übersicht und manchmal auch das Glück. Marc Gebauer wird im Strafraum umgerissen und selbst Holger Schulze wollte noch ein Tor schießen. So brachte uns die zum Schluß übertriebene Offensive noch in Bredouille, weil die letzten 5 Minuten ganz klar von Wittenau dominiert wurden.

Gelungener Heimauftakt! Die 2. Halbzeit war wieder unsere Zeit!

 

 

1. Punktspiel 09.09.2007 Al Dersimspor gegen Eintracht Mahlsdorf 2:5 (2:0)  Mannschaftsaufstellung EM:

Hakansson, Fricke, Gebauer, Wagner, Eichler

 Lutz, Krüger, Horländer, Wolter, Meier, Nake

Ew.:  45. Min. Richter für Eichler, 75. Min. Schmäu für Krüger

Torfolge:

  1. Min.  1 : 0  (4), 26. Min.  2 : 0  (11), 53. Min.  2 : 1 Meier, 61. Min.  2 : 2  Richter, 64. Min.  2 : 3  Nake, 71. Min.  2 : 4 Meier, 83. Min.  2 : 5  Andreas Lutz

Spielbericht:  

Das Spiel hatte für uns noch gar nicht richtig begonnen, da lagen wir schon 1:0 zurück. Ein eher harmloses Abspiel aus halblinker Position erreichte weder Freund noch Feind, irritierte aber unseren Keeper und drin war er. Von diesem Schock konnten wir uns lange nicht erholen, die Mannschaft wirkte wie ein Hühnerhaufen. Der Gegner kam zu weiteren Möglichkeiten. Die beste davon entschärfte Kay großartig und hielt uns dadurch im Spiel. Der einzige Fehler des sehr gut leitenden Schiri Pahlow vom TSV Rudow (nicht Frieder Wagner hielt seinen Gegner fest, sondern wurde selbst festgehalten) führte dennoch zum 2:0 durch den fälligen Strafstoß. Keiner glaubte zu diesem Zeitpunkt noch an eine Wende im Spiel. Viel zu viele und einfache Fehler verdarben auf unserer Seite die zeitweise guten Ansätze im Spiel nach vorn. Dadurch mußten wir erheblich mehr laufen, und auch das taten wir zum Teil zu aufwendig und kopflos. Katastrophale Fehlabspiele zu hauf (hier fiel insbesondere Michael Eichler negativ auf, aber auch andere hatten damit Probleme) prägten unser Spiel. Zu Chance kamen wir zwar dennoch, aber der Abschluß zeigte, wie es in der ersten Halbzeit um uns bestellt war. Die guten Ansätze über unsere rechte Seite ließen allerdings auch die Hoffnung auf Besserung durchaus zu. Micha Eichler blieb zur Halbzeit draußen. Rene Wolter rückte auf die zentrale Position vor der Abwehr, Heiko Nake wurde auf die Mittelfeldposition zurückgenommen und Daniel Richter in den Angriff beordert. Diese Umstellungen erwiesen sich als goldrichtig. Rene leitete mit wuchtigen Kopfstößen so manchen Gegenzug ein, Daniel stellte mit seiner Physis die gegnerische Abwehr vor Probleme und Boris hatte dadurch Freiräume, die er weidlich zu nutzen wußte. Zudem wurde jetzt konstruktiver aus der Abwehr heraus nach vorn gespielt. Rene rückte vorbildlich mit auf ( er kam so auf 2 Score-Punkte!), Heiko Nake war wesentlich häufiger am Ball und in gefährlicher Tornähe, Jörg taute auf und auch alle anderen legten noch eine Schippe drauf. So kamen wir auch spielend zu Möglichkeiten und Torerfolgen. Es hätten auch durchaus ein paar mehr sein können. Vor allem waren die tollen Tore eine Augenweide! Erst knallt Boris, herrlich freigespielt, das Ding aus rechter Außenposition rein, dann tut dies Daniel ebenso schön von der linken Seite und da wollte sich Heiko aus der Zentralen auch nicht lange bitten lassen. Diesen Treffern waren jeweils sehr gute Spielzüge vorausgegangen, aus der Abwehr heraus und teilweise über mehrere Stationen. Beim 4. Treffer rückte Rene vorbildlich mit auf, ging bis zur Grundlinie, sah den besser postierten Boris und der hatte keine Probleme mehr beim Einnetzen. So spielt man Fußball!!!  Den letzten Treffer erzielte zudem Andreas Lutz mit einem "gewollt platzierten Schuß an den zweiten Pfosten" aus gut 25 Meter!!!  Fazit: Grottenschlechte 1. Halbzeit! Die 2. war unsere Halbzeit und der Sieg auch in dieser Höhe vollauf verdient.

 

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